Oldenburg /Darmstadt Mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille kehrten die Kickboxer des Vereins für Traditionellen Budosport von den Deutschen Meisterschaften der Wako in Darmstadt zurück. Insgesamt verzeichneten die Veranstalter 631 Starts. Vom VTB hatten sich im Nachwuchsbereich Joelle Kannapin, Hamsah Fakhro und Luan Cakolli sowie bei den Erwachsenen Debbie Paterok und Eva-Maria Sündermann qualifiziert.

Fakhro, der erst kürzlich 16 Jahre alt geworden war, musste bei den Junioren (16 bis 18 Jahre) antreten. In der Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm traf er in einem Pool von acht Kämpfern auf ältere und deutlich erfahrenere Gegner. Gegen den um einen Kopf größeren Nils Knop (Tan Gun Sports, Nordrhein-Westfalen) hielt er zunächst gut mit, musste sich aber geschlagen geben.

Die 15-jährige Kannapin traf im Halbfinale der weiblichen Jugend bis 60 Kilogramm auf Katharina Rosner (Grün-Weiß Hamburg), die sie vor ein paar Wochen bei den Norddeutschen Meisterschaften mit 2:1 bezwungen hatte. Diesmal lag sie nach der ersten Runde erneut nach Punkten knapp vorne. In einem an Dynamik zunehmenden Kampf sicherte sich aber am Ende die Hamburgerin den Sieg. Kannapin musste sich mit Bronze zufrieden geben.

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Zu Silber reichte es für den ebenfalls 16-jährigen Luan Cakolli. Er trat erstmals bei den Junioren (16 bis 18 Jahre) in der Klasse bis 94 Kilogramm an und traf dort im Finale auf den 18-jährigen Said Kurtic (Budoschule Korykeion, Nordrhein-Westfalen). „Obwohl Luan in den vergangenen Kämpfen immer wieder gegen ältere und auch schwerere Gegner erfolgreich gekämpft hatte, konnte er dieses Mal leider nicht den Sieg davontragen“, meinte VTB-Trainerin Heidi Hartmann.

Debbie Paterok, die schon vor rund zehn Jahren im Verband Wako sehr erfolgreich gekämpft hatte, „wollte es noch einmal wissen“, schied aber leider in ihrem ersten Kampf in der Frauen-Klasse bis 60 Kilogramm gegen Jennifer Hagen (Sensei Kampfsport Berlin) gleich aus.

Eva-Maria Sündermann gewann in ihrem Pool in der Klasse über 70 Kilogramm mit neun Gegnerinnen ihren Auftaktkampf gegen Stefanie Angerhöfer (Feuersport Hamburg). Nachdem sie sich im Halbfinale gegen Karina Petruschat (HSV Stöckte Hamburg) durchgesetzt hatte, traf die VTBerin auf die erst 15-jährige Lea Ysewyn (Kampfsportteam Hara). Die Kölnerin ging sofort mit harten Techniken zu Werke. „Eva-Maria versuchte alles, um dagegenzuhalten, aber ihre junge Gegnerin zeigte nicht nur technisches Vermögen sondern auch ein unglaubliches Kämpferherz“, meinte Hartmann nach der Niederlage von Sündermann, die dennoch zufrieden war, bei ihrer ersten großen Meisterschaft gleich Zweite geworden zu sein.

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