Niemand beschimpft Hubird, gefiedertes Maskottchen der EWE Baskets, ungestraft. Bundesliga-Konkurrent Ludwigsburg hatte den Donnervogel im Internet zuvor als „Pleitegeier“ bezeichnet. Die Spieler gaben mit dem 68:55-Heimsieg am Sonnabend die passende Antwort. Allerdings wirkte das Federvieh diesmal ziemlich geschrumpft. Baskets-Sprecher Torben Rosenbohm verriet, dass es das Hubird-Kostüm in drei Varianten gibt – je nach Träger-Größe. Wer diesmal drin steckte, blieb ein Geheimnis. Nur am Rande: Wo ist eigentlich Charly Brown abgeblieben?

Trotz der 2:5-Niederlage in der Fußball-Niedersachsenliga zeigte sich Bavenstedts Trainer Gerhard Celnik von der Aufnahme in Oldenburg durch die Verantwortlichen des VfB sehr angetan. „Hier herrscht eine super Atmosphäre. Wir sind stolz, als kleiner Dorfverein hier mal spielen zu dürfen. Alle waren sehr nett zu uns“, lobte er bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. Damit meinte er u.a. die Hilfe durch VfB-Mannschaftsarzt Dr. Albrecht Glüse, der sich sofort um den am Knie verletzten Bavenstedter Spieler Christian Falk kümmerte. Bei so viel Lob wollte sich auch VfB-Trainer Joe Zinnbauer, der sonst nach Spielschluss gerne auch mal mit seinen Trainerkollegen verbal aneinander rasselt, nicht zurückhalten: „Es kommt äußerst selten

vor, dass man zu den Verantwortlichen des Gegners ein solch harmonisches Verhältnis hat – einmalig.“

Lobende Worte gab es nach dem letzten VfB-Heimspiel des Jahres auch für Stadionwart Klaus Stenemann. Mit großem Einsatz hatte er dafür gesorgt, dass das Spiel nach heftigen Regenfällen überhaupt angepfiffen werden konnte. VfB-Vorstand Jörg Rosenbohm überreichte Stenemann nachträglich zu dessen 51. Geburtstag eine große Pflanze, versehen mit Autogrammkarten der VfB-Spieler.

Nachdem Marc Bury, Kapitän des Fußball-Niedersachsenligisten VfL Oldenburg, vor kurzem sein viertes Buch mit dem Titel „Das schwarze Loch“ veröffentlicht hat, schlug der Hobby-Schriftsteller am vergangenen Sonnabend nun ein neues „Lebens-Kapitel“ auf. Im Oldenburger Standesamt gaben sich Nadine und Marc Bury, der beim 1:1 am Sonntag in Langenhagen nicht mit von der Partie war, im Beisein einiger Mannschaftskollegen das Ja-Wort.

Im Pokalfinale der Ü 40-Fußballer zwischen den Oldies der SG Achternmeer/Tungeln und dem VfL Oldenburg II (7:5 nach Elfmeterschießen) zog sich VfL-Vorstandsmitglied Franz Haake bereits nach fünf Minuten einen Riss der Patellasehne zu. Haake wird nun Mittwoch am Knie operiert.

Unterdessen hatte Edin Nuredinovski, ambitionierter Torwart des Fußball-Bezirksoberligisten GVO Oldenburg, am Freitagabend beim Tabellenzweiten Germania Leer (0:0) wenig Gelegenheiten, sich vor dem eigens wegen ihm angereisten Spielerberater Franz Gerber (u.a. ehemals Trainer und Berater des VfB und FC St. Pauli) auszuzeichnen. „Er wurde einfach zu wenig beschäftigt, hat aber gezeigt, dass er gut mitspielen kann“, berichtete Gerber nach dem Spiel GVO-Sportleiter Willi Belke, der den Kontakt hergestellt hatte. „Franz will sich nach der Ansicht einer CD von Edin nun bemühen, so schnell wie möglich ein Probetraining bei einem Zweit- oder Erstligisten zu organisieren“, erläuterte Belke.

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