WAHNBEK /OLDENBURG Den „LzO-Mädchenbaskets-Cup“ am vergangenen Sonnabend in Wahnbek erlebten alle Beteiligten aus einer anderen Perspektive – doch eines hatten alle gemeinsam, einen spannenden und einmaligen Tag voller kleiner unvergesslicher Momente.

Die 167 Spielerinnen aus Vereinen und Schulen der Region zogen alle in ihren Bann. Sie zeigten den Erwachsenen, dass beim Sport nicht immer das Gewinnen und der Erfolg im Vordergrund stehen müssen, sondern der simple Spaß am Spiel die Antriebskraft zu Höchstleistungen sein kann. Mit unglaublichem Enthusiasmus zauberten sie so ein Lächeln auf die Gesichter der staunenden Eltern und Zuschauer.

Die Atmosphäre war durchweg positiv. Jeder erfolgreiche Korbwurf wurde lautstark bejubelt und die Auswechselspielerinnen feuerten ihr Team ununterbrochen an. Zu einem richtigen Zeremoniell wurde im Verlauf des Turniers das Abzählen der letzten zehn Sekunden, an dem sich bald die ganze Halle lautstark beteiligte.

Auch die Trainer wurden von dieser Stimmung schnell angesteckt. Statt großer taktischer Anweisungen und angespannter Gesichter war ein Lächeln an der Tagesordnung, so auch bei Trainerin Lena Jahnke: „Es war schön, in die vielen lachenden Gesichter zu sehen, die Freude der Mädchen am Basketball mitzuerleben und zu beobachten, was sich in so kurzer Zeit alles auf die Beine stellen lässt.“

Die Eltern waren ebenfalls vom bunten Treiben begeistert. Einige ließen es sich nicht nehmen, sogar die Betreuung eines der Schulteams zu übernehmen. Fehlendes Fachwissen war dabei kein Problem, denn die vielen vereinfachten Regeln sorgten für einen tollen Spielfluss. „Habe Spaß, nimm den Ball und wirf ihn in den Korb“, war somit eine völlig ausreichende Anleitung.

Einer der Höhepunkte war der Besuch der Konditionstrainerin Wiebke Redlin von den EWE Baskets. Mit spannenden Geschichten und einigen Übungen im Gepäck gewann sie schnell die Aufmerksamkeit der jungen Mädchen. Unter den Zuschauern weilten u.a. auch Co-Trainer der EWE Baskets, Ralph Held, und der langjährige NBV-Landestrainer Karl-Heinz Röben. Angesteckt von der tollen Atmosphäre blieben alle länger als geplant.

Nach 42 packenden und oftmals sehr spannenden Partien waren viele der Mädchen immer noch voller Energie und Tatendrang. So erklärte die elfjährige Anja Lebherz von der Graf-Anton-Günther-Schule nach zehn absolvierten Spielen ihrer erschöpften Trainerin: „Die Pausen waren zu lang, ich hätte noch öfter spielen können.“

Zu Beginn der Woche hatte alle Beteiligten der Alltag wieder, und in den Schul-AGs konnten die Trainer mit den Schülerinnen noch mal mit etwas Abstand auf das Turnier zurückblicken. Die Sechstklässlerin Larissa Pfeifer zeigte sich immer noch schwer beeindruckt: „Ich habe zwar immer noch Muskelkater. Das Turnier war aber einfach toll. Ich will beim nächsten Mal auch wieder dabei sein.“

Diesen Wunsch nehmen sich die Organisatoren rund um OTB-Trainer Sebastian Brunnert zu Herzen: „Der Erfolg gibt uns Recht. Das Turnier soll von nun an regelmäßig stattfinden. Wir hatten großen Spaß und waren überwältigt von der Resonanz. Die Atmosphäre war toll.“

Bilderstrecke zum Turnier unter www.NWZonline.de/

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