OLDENBURG Die Oberliga-Männer vom Oldenburger TB können für die Regionalliga-Relegation planen. Die zweite Frauenmannschaft patzte beim Vorletzten in Meppen.

Von Moritz Döpke OLDENBURG - Die Männer vom Oldenburger TB haben ihr Auswärtsspiel in der Volleyball-Oberliga knapp mit 3:2 (25:20, 18:25, 25:19, 23:25, 15:8) gewonnen. „Dabei hatte ich nie das Gefühl, dieses Spiel verlieren zu können“, sagte Mannschaftsführer Lars Drantmann nach dem Spiel. Durch diesen Erfolg ist den Oldenburgern der Relegationsplatz zur Regionalliga praktisch nicht mehr zu nehmen.

Das Spiel der OTBer war häufig zu unkonzentriert und von vielen Eigenfehlern gekennzeichnet. Auch bedingt durch die schwache Annahmeleistung setzte Zuspieler Benjamin Steffen seine Mittelangreifer viel zu selten in Szene. Das Spiel der Oldenburger lief dann hauptsächlich über die Außenpositionen und war so für den Gegner viel zu durchschaubar.

Die erste Frauenmannschaft vom Oldenburger TB verlor bei ihrem Heimspieltag am Sonnabend gegen die TSG Westerstede mit 0:3 (25:27, 24:26, 14:25). Im Nachbarschaftsderby spielten die OTBerinnen in den ersten beiden Sätzen gut mit. Man setzte den Gegner mit guten Aufschlägen immer wieder unter Druck und konnte so auch einen guten Block stellen. Dennoch zeigte sich OTB-Trainerin Margot Brendel enttäuscht: „Irgendwie wirkte meine Mannschaft gehemmt. Und mit angezogener Handbremse kann man gegen Westerstede eben nicht gewinnen.“

Das zweite Spiel gewannen die OTBerinnen gegen den TuS Hinte mit 3:0 (25:12, 25:10, 25:13). Die junge Gästemannschaft war zu schwach, um die Oldenburgerinnen ernsthaft zu gefährden.

Die zweite Frauenmannschaft kommt derweil nach der Winterpause nicht richtig in Fahrt. Gegen den Tabellenvorletzten aus Meppen verlor die Mannschaft von Trainer Thorsten Brendel überraschend mit 2:3 (22:25, 26:28, 25:10, 25:12, 10:15). Gegen einen schwach spielenden Gegner starteten die Oldenburgerinnen zu unkonzentriert in die Partie. Eine schwache Annahme und ein viel zu ängstlicher Aufschlag führten dazu, dass die ersten beiden Sätze verloren wurden.

Danach gewann man die Sätze drei und vier deutlich. Im Tie-Break waren es dann wieder einige Eigenfehler, die einen möglichen Erfolg vereitelten. „Vor der Winterpause haben wir deutlich besser gespielt. Ich weiß auch nicht genau, warum wir momentan nicht zeigen, was wir können“, äußerte sich Brendel nach der Partie ratlos.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.