Oldenburg /Wolfsburg Durch die zweite Niederlage und das dritte sieglose Spiel in Folge sind die Oberliga-Fußballer des VfL am Wochenende auf den sechsten Tabellenplatz zurückgefallen. Die Mannschaft von Trainer Ulf Kliche unterlag beim weiterhin zehntplatzierten Team von ULM Wolfsburg mit 2:4.

„Diese Niederlage haben wir uns durch unsere Unbekümmertheit selbst zuzuschreiben – wir haben ganz einfach zu viele Fehler gemacht“, monierte Kliche. Bei drei der vier Gegentreffer lautete die einfache Formel für den VfL-Misserfolg: Fehlpass im Spielaufbau in der eigenen Hälfte, schnelles Wolfsburger Passspiel, Tor. Die erste Einladung nahm Andrea Rizzo nach 15 Minuten dankend an, von der Strafraumgrenze schob er den Ball flach neben den rechten Pfosten zur 1:0-Pausenführung ins Netz.

Die Oldenburger erspielten sich in der ersten Halbzeit keine einzige hochkarätige Torchance. Dagegen gab es eine weitere Schrecksekunde für den VfL. Torwart Nils Reinke fiel mit dem Rücken auf eine Netzhaltestange und klagte danach über Schwindelgefühle. Kliche ging kein Risiko ein und stellte für die zweite Halbzeit Thorben Engelbart zwischen die Pfosten. Der Ersatzkeeper bewährte sich und verhinderte einen noch früheren zweiten Gegentreffer. Den markierte Elvir Zverotic nach einer Stunde mit einem satten Schuss aus 16 Metern. Es war das VfL-Gegentor, dem kein schwerer Patzer vorausging.

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Danach wachten die Gäste auf und setzten selbst offensive Akzente. Nach einer Flanke von Daniel Kulbatzki erzielte Alexander Tschalumjan den Anschluss (83.). Danach wollten die Oldenburger mehr und kassierten prompt das 1:3: Ballverlust im Spielaufbau, unnötiges Foul fast an der Grundlinie im Strafraum, Elfmeter. Rizzo sagte erneut Danke und traf sicher (87.).

Danach kämpfte der VfL. Nach einer Flanke des eingewechselten A-Jugendspielers Lucas Janßen drückte Tschalumjan die Kugel zum 2:3 über die Torlinie (90.). Es folgte aber wieder ein leichter Ballverlust an der Mittellinie. Wolfsburg konterte blitzschnell, Jan Ademeit machte alles klar. „Hier war mehr möglich, aber wir haben Wolfsburg mit unseren Fehlern zum Toreschießen eingeladen“, ärgerte sich Kliche.

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