Oldenburg Die Nerven wurden arg strapaziert, doch am Ende stand doch das gewünschte Ergebnis: Obwohl sie beim abschließenden dritten Spieltag der Vorrundengruppe 4 nur einen Punkt aus zwei Partien holten, haben sich die A-Jugend-Handballerinnen als Tabellenerster das erhoffte Heimrecht für die zweite Runde der Jugend-Bundesliga gesichert.

„Nerven, Krimi, Herzinfarkt“, sagte VfL-Trainer Andreas Lampe nach den beiden Spielen am Sonnabend im brandenburgischen Frankfurt/Oder. Nachdem sein Team das erste Spiel gegen die Gastgeberinnen 18:20 verloren hatte, zitterten sich die Oldenburgerinnen durch ein 14:14 gegen Union Halle-Neustadt zum Gruppensieg mit 7:5 Punkten. Der Frankfurter HC (6:6) schaffte durch ein 23:19 gegen Halle (5:7) ebenfalls das Weiterkommen.

„Heute ging viel über den Kampf“, meinte Lampe, dessen Team gegen den FHC nach einer halben Stunde 13:10 vorn, aber drei Spielminuten später 13:14 hinten lag. Der VfL schlug zwar zurück (17:16), verpasste aber die frühzeitige Qualifikation.

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Theoretisch wäre noch das Abrutschen auf Rang drei möglich gewesen. Gegen Halle lag der VfL wieder deutlich vorn (10:6) und hätte „höher führen müssen“, sagte Lampe, dessen Auswahl danach aber lange kein Tor mehr erzielte. Erst in der 33. Minute erlöste Ann-Kristin Roller ihr Team mit dem 11:11, ehe eine packende Endphase folgte. Torfrau Mareen Rump hielt „sensationell“ (Lampe) und ihr Team auf Kurs. Ein letzter Freiwurf der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ging über das Tor der VfL-Talente.

„Den ersten Platz haben wir uns nicht heute, sondern in Oldenburg verdient“, meinte Lampe nach dem Zitterduell im Osten von Brandenburg mit Blick auf die beiden Duelle am 10. Oktober in der Heimat. Da hatte seine Mannschaft die beiden Gegner jeweils klar geschlagen.

Umso wichtiger ist es, dass sich der VfL das Heimrecht gesichert hat. Die zweite Runde wird mit 16 Teams in vier Gruppen gespielt. Am 19./20. Dezember sowie 6./7. Februar treffen die jeweils vier Clubs im Modus „Jeder gegen Jeden“ aufeinander. An welchem Wochenende in Oldenburg gespielt wird, steht noch nicht fest. „Unser Ziel ist jetzt das Viertelfinale“, sagt Lampe. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sind mit dabei.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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