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OLDENBURG OLDENBURG - Das erste Heimspiel des Jahres 2007 vor Augen, das Derby gegen den Lokalrivalen VfB im Sinn? „Ich hoffe, meine Spieler können das Stadtduell am kommenden Sonntag noch ausblenden“, betont Frank Claaßen, Coach des Fußball-Niedersachsenligisten VfL Oldenburg, vor der Partie an diesem Sonntag (15 Uhr, Alexanderstraße) gegen BSV Rehden und fügt hinzu: „In der Mannschaft ist das Derby noch kein Thema, aber im Umfeld natürlich schon.“

Gegen Rehden hat Claaßen vorne die Qual der Wahl, muss in der Hintermannschaft aber umbauen. So teilte Vfl-Keeper Thomas Wegmann gestern mit, dass er aufgrund einer Schleimbeutelverletzung im Knie passen muss. Da auch Ersatztorwart Stefan Hilgenberg wegen Rückenproblemen ausfällt, stehen Claaßen „nur“ noch zwei hoffnungsvolle Youngster zur Verfügung: Dennis Pollmann oder Nils Reinke. „Beide sind schon länger bei uns im Training, aber eigentlich noch nicht so weit“, erläutert der VfL-Trainer. „Ich traue es beiden aber dennoch zu.“

Wegen Trainingsrückstands nach Verletzungen werden auch Zugang Aaron Thalmann und Stürmer Christian Claaßen gegen Rehden noch definitiv fehlen. „Natürlich bedeuten diese Hiobsbotschaften einen Qualitätsverlust“, weiß Frank Claaßen. Jammern kommt aber nicht in Frage. „Wir wollen auch auf unserem neuen Kunstrasen eine Heimmacht bleiben.“

Als heimstärkste Mannschaft der Liga steht der VfL trotz der Ausfälle gegen den Drittletzten in der Favoritenrolle. „Rehden ist individuell sehr gut besetzt, daher sehr gefährlich und hat sich in der Hinrunde deutlich unter Wert verkauft“, warnt Claaßen. Den Schlüssel zum Sieg sieht er vor allem in der eigenen Offensivabteilung: „Wenn man sie unter Druck setzt, bekommen sie hinten Probleme.“

Gesetzt ist dabei Christian Brüntjen, der sich auf dem neuen Untergrund spürbar wohler fühlt als auf dem alten und sich in den Testspielen zum Goalgetter entwickelt hat. Ein weiterer Gewinner der Rückrunden-Vorbereitung ist Ansgar Schnabel, der sich einen Platz in der Innenverteidigung neben Stephen Attoh erkämpft hat und damit vorerst in die großen Fußstapfen von Australien-Abgang Marco Kück treten soll.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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