OLDENBURG Kurz vor Ende der Wechselfrist an diesem Freitag ist beim Fußball-Niedersachsenligisten VfL Oldenburg das Personalkarussell noch einmal kräftig in Bewegung gekommen. Damit reagierten die Verantwortlichen des Tabellensiebten auf die Abgänge in der Winterpause von Kapitän Arne Tammen und Sebastian Wojcik sowie die derzeit noch offenen Fragen, ob Innenverteidiger Stephen Attoh und Stürmertalent Robert Plichta in der Rückrunde noch weiter für den VfL auflaufen werden.

Weil Attoh derzeit in Thailand ein 14-tägiges Probetraining absolviert und auf einen Vertrag bei einem Proficlub hofft, bestand vor allem auf der Innenverteidiger-Position Handlungsbedarf. Am späten Montagabend einigte sich VfL-Sportleiter Detlef Blancke nun mit dem 27-jährigen Stefan Frye auf ein Engagement vorerst bis zum Ende der Saison. Der kopfball- und zweikampfstarke Frye kehrt damit nach Stationen beim VfB Oldenburg (u.a. Oberliga) und zuletzt SSV Jeddeloh (Bezirksliga) zum VfL zurück.

„Natürlich wollen wir die Mannschaft auch mit Blick auf die neue Saison verjüngen, aber Stefan wäre einer, der eine solch junge Truppe mit seiner Erfahrung sicher auch auf längere Sicht führen könnte“, erläutert Blancke.

Weil Stürmer Robert Plichta nach „Kommunikationsproblemen“ (Blancke) mit VfL-Trainer Frank Claaßen den Verein verlassen und zum VfB wechseln möchte, sahen sich die Grün-Weißen auch im Sturm zum Handeln gezwungen. „Nachdem wir von ihm die Kündigung erst im Januar erhalten haben, haben wir Robert angeboten, sich den Rest der Saison in der Zweiten fit zu halten. Wir sind im Moment nicht geneigt, ihn freizugeben“, erläutert Blancke.

Derweil lotste der Sportleiter mit Hilfe von A-Junioren-Trainer Steffen Janßen den 21-jährigen Renke Pflug zum VfL zurück. Der Stürmer, der zurzeit in Groningen studiert und verletzungsbedingt fast ein Jahr pausiert hat, war aus der VfL-Jugend zu Werder Bremen gewechselt und galt u.a. unter Mirko Votava als einer der Hoffnungsträger im U-19- Bundesliga-Team.

Für Werder II absolvierte Pflug elf Spiele in der Regionalliga Nord (2005 bis 2007) und wechselte dann zur Saison 2007/2008 zum BV Cloppenburg. Dort kam er wegen Verletzungsproblemen (Achillessehne und Syndesmoseband) aber nicht zum Zug.

Blancke: „Er hat sicherlich noch Trainingsrückstand, passt aber voll in unser Konzept und ist zunächst für die Zweite, aber später natürlich auch die Erste eingeplant.“

Unterdessen kehrt Till Surek nach einem halben Jahr beim Bezirksligisten TuS Eversten zum VfL zurück und wird dort in der Rückserie für die Zweite spielen.

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