OLDENBURG Den Regionalliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg II ist im Nachholspiel am späten Mittwochabend beim TuS Komet Arsten mit 21:20 (10:10) der erste Saisonsieg in der Liga gelungen. Damit hat das Team von Patrice Giron nach drei Spielen 2:4 Punkte auf dem Konto und steht nun auf dem elften Tabellenplatz.

„Spielerisch ist der Knoten noch immer nicht geplatzt. Aber nun gibt uns vielleicht das Ergebnis den notwendigen Schub. Dieser Sieg war eminent wichtig für uns“, erklärte Giron.

Die Partie war von großem Kampf geprägt. Der VfL II spielte in der ersten Halbzeit noch „gehemmt“ (Giron) und agierte eher defensiv. In der zweiten Hälfte lief das VfL-Spiel etwas besser. „Nach der Pause waren wir mutiger und haben uns mehr zugetraut“, erkannte der VfL-II-Trainer.

Oldenburg gelang es dennoch nicht, sich abzusetzen. Beide Mannschaften wechselten sich mit Führungen ab, das Ergebnis blieb meist knapp. In einem dramatischen Finale erzielte Janna Müller per Gegenstoß schließlich 17 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 21:20-Endstand.

Nach dem erfolgreichen Auftritt in der zweiten Runde des DHB-Pokals war damit auch der erste Sieg in der Liga perfekt. Zum spannenden Spielverlauf kamen auch viele Verletzungsunterbrechungen und Pausen wegen Zeitstrafen. Folgen hatten die vielen Nickeligkeiten für Arstens Esther Batke, die mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung kurz vor der Pause ausgetauscht werden musste.

Eine lange Erholungspause steht dem VfL II indes nicht bevor. Die nächste Partie folgt bereits an diesem Sonnabend. Dann treten die Oldenburgerinnen um 18 Uhr beim TV Oyten an.

Dabei trifft Oldenburg auf eine alte Bekannte: Jacqueline Reinhold wechselte nach der vergangenen Saison zum Ligakonkurrenten – und hat mit drei Siegen einen starken Saisonstart hingelegt. „Wir wissen um die Stärken von Jacqueline. Oyten ist aber grundsätzlich eine stark besetzte Mannschaft. Wir sind klarer Außenseiter, haben jedoch durchaus eine reelle Chance“, sagte Giron, der auf Irena Nürnberg verzichten muss. Der TV Oyten schaute sich übrigens das VfL-II-Spiel in Arsten auf der Tribüne an.

VfL: Renner, Köther – Zwick (n.e.), Bitter (3), Bathelt (4), Warner (3/1), Hetmanek (1), Nürnberg (2), Barger, Schirmer (4/1), Heeren, Balthazar (1), Limberg (n.e.).

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