OLDENBURG OLDENBURG/LBL/DIMI - In der Fußball-Kreisliga gab es außer dem Stadtderby zwischen Ofenerdiek und Medya, vier weitere Spiele mit Oldenburger Beteiligung.

SV OfenerdiekFC Medya 0:2. Im Stadtduell gewann der FC Medya in einer von beiden Seiten schwach geführten Partie völlig verdient mit 2:0. Doppelter Torschütze war Fahri Tapu, der zehn Minuten vor Schluss wegen einer angeblichen Tätlichkeit vom Platz flog. „Das war gar nichts, er wollte sich nur losreißen“, meinte FC-Trainer Helge Hanschke, während SVO-Coach Bodo Gucanin den Linienrichter lautstark auf die Aktion hingewiesen hatte. „Das würde ich immer wieder machen. Als Trainer muss ich meine Spieler schützen. Beide Akteure haben sich nach der Partie die Hand gegeben und so muss es auch sein“, erläuterte Gucanin.

SVE WiefelstedeVfL Oldenburg II 1:3. Mit dem verdienten 3:1-Erfolg machte die VfL-Reserve einen Riesenschritt in Richtung Bezirksliga und hat nun dreizehn Punkte Vorsprung auf den Gegner, der sich damit wohl aus dem Aufstiegskampf verabschiedete. Die Ammerländer besaßen aus dem Spiel heraus keine einzige Torchance, wurden nur bei Standards gefährlich. Matthias Austermann, Benjamin Epp und Ruben Weiss sorgten für den souveränen Erfolg. „Unser Sieg geht klar in Ordnung. Einen großen Dank an die Wiefelsteder, die mir nach dem Spiel eine tolle Spende für den an Leukämie erkrankten Mike Schnase überreicht haben“, meinte VfL-Interimstrainer Steffen Janßen.

FC RastedeBW Bümmerstede 1:5. „Das war eine klasse Leistung, leider mussten wir den Sieg teuer bezahlen“, konnte sich BWB-Trainer Kai Antonschmidt aufgrund einer schweren Verletzung von Brian Adamovic – der in der 30 Minute von FC-Stürmer Eugen Frank derart umgehauen wurde, dass dieser mit glatt Rot vom Platz geschickt wurde – nicht richtig freuen. Die Folge war eine 60-minütige Überzahl, welche die Gäste clever ausspielten und auch in der Höhe verdient gewannen.

GVO II – TV Metjendorf 2:2. Die GVO-Reserve kann es doch noch. Nach drei herben Pleiten in Folge konnte die junge Mannschaft – erneut ohne Unterstützung aus der Ersten – einen verdienten Punktgewinn bejubeln. In einer hektischen Partie drehten Janek Heidemann und Tobias Ammazolorso den frühen Rückstand in eine Führung um, doch die Gäste kamen 15 Minuten vor Schluss zum Ausgleich. „Es ist schön zu sehen, dass die Truppe mithalten konnte. Die Jungs sind endlich in der Kreisliga angekommen“, war GVO-Trainer Andreas Siepe erleichtert.

TuS WesterloyTuS Bloherfelde 1:4. „Auf so einem Platz kann man kein Fußball spielen. Der war eine Katastrophe“, war TuS-Coach Andre Löhner trotz des souveränen Sieges seines Teams merklich erbost. Kein Wunder, verletzte sich sein Mittelfeldakteur Philip Bangen doch schwer, als er in einem der vielen Platzlöcher umknickte und sich dabei alle Bänder riss. Sein Team hatte in Westerloy das Spiel immer voll im Griff und musste nach dem überraschenden Ausgleichstreffer der Platzherren (51.) nur einen fünfminütigen Schockzustand überwinden.

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