OLDENBURG Erst einmal Durchatmen: Für die meisten Oberliga-Fußballer des VfL Oldenburg war die Erfahrung einer 1:16-Niederlage – geschehen am vergangenen Freitag im Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen – eine völlig neue. „16 Tore sind schon heftig“, stöhnte etwa Key Riebau nach der Partie. Zweimal noch in dieser Saison bietet sich nun die Gelegenheit, Gegnern auf Augenhöhe zu begegnen: Am Sonnabend (16 Uhr, Marschwegstadion) steht das Stadtderby beim VfB an, zuvor empfangen die Grün-Weißen an diesem Dienstag (19.30 Uhr, Alexanderstraße) Kickers Emden.

Außenseiter ist der Tabellenletzte VfL allerdings in beiden Spielen, also auch gegen Emden. Immerhin hat sich Kickers mit Punktgewinnen gegen die Spitzenteams der Spielklasse zuletzt die Qualifikation für die neue Oberliga gesichert. Erst zerstörte das Team von Trainer Johann Lünemann mit einem 3:0 die Aufstiegsträume des VfB Oldenburg fast zur Gänze, um sie fünf Tage später mit einem 0:0 gegen Spitzenreiter TSV Havelse wenigstens ein wenig wieder aufzurichten.

Für VfL-Trainer Detlef Blancke ist vor allem die Kickers-Offensive mit Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts (15 Saisontreffer) zu beachten. Dazu kommt Regisseur Artur Zimmermann, der, so Blancke, „einer der überragenden Spieler der Liga“ sei.

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In Ehrfurcht erstarrt will Blancke sein Team aber nicht sehen: „Wenn wir an die Leistung aus dem Spiel gegen BSV Rehden anknüpfen, dann ist mir nicht bange“, erinnert Blancke an das 2:3 am vergangenen Mittwoch gegen den Tabellendritten, in dem die Oldenburger bis zur 73. Minute noch geführt hatten.

Neben den letzten Partien beschäftigt Blancke der Kader für die kommende Landesliga-Saison. Nicht mehr planen kann er mit Julian Harings und Torwart Nils Reinke, die beide zum Rivalen VfB wechseln. „Uns werden sie fehlen“, sagt Blancke und kündigt eine Torwartsuche an: „Auf jeden Fall suchen wir jetzt Ersatz.“

Für nicht ausgeschlossen hält es der Trainer, dass Stephen Attoh kommende Saison noch zum VfL gehört. Der Abwehrspieler, der zuletzt wegen einer Meniskusverletzung pausierte, könnte gegen Emden zum Einsatz kommen. „20 Minuten sind vielleicht drin“, sagt Blancke.

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