Oldenburg Nach einem mitreißenden 3:3 im Derby in der Fußball-Oberliga zwischen dem VfL Oldenburg und dem SSV Jeddeloh konnten am Freitagabend Spieler und Trainer beider Mannschaften mehr als zufrieden sein. Der VfL zeigte sein bestes Spiel seit dem Aufstieg in die Oberliga 2013, die Ammerländer holten in der Schlussphase einen mehr als glücklichen Punkt.

Der VfL hatte den Tabellenführer mit seinem druckvollen Angriffsspiel auf dem falschen Fuß erwischt und war schnell durch Marvin Osei (7. Minute) und Jannes Hillerns (12.) mit 2:0 in Führung gegangen. Andre Jaedtke hatte das 3:0 auf dem Fuß, traf aber nur den rechten Pfosten des Jeddeloher Tores (13.).

„Dass der VfL dieses Spiel gewinnen musste, darüber gibt es keine zwei Meinungen. Uns fehlte die Geilheit, dieses Derby gewinnen zu wollen“, ärgerte sich SSV-Trainer Thomas Schuhknecht nach der Partie. Und auch VfL-Trainer Dario Fossi zeigte sich kritisch: „Ich hatte beim 1:2 im Hinspiel einen taktischen Fehler gemacht, als ich meine Mannschaft zu defensiv eingestellt hatte. Die ersten 20 Minuten heute waren das Beste, was ich bisher von meiner Mannschaft gesehen habe. Danach waren wir leider zu früh zufrieden und haben dem SSV noch vor der Pause zwei Tore geschenkt“, fand der VfL-Coach trotz des starken Spiels seines Teams noch Kritikpunkte.

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Nach der Pause wollte Schuhknecht selbst in die Offensive gehen, er brachte Stürmer Thomas Celik für Malte Müller. „Wir wollten das Spiel gewinnen und mussten deshalb mehr riskieren“, meinte Müller zu seiner Auswechslung. SSV-Schlussmann Dennis Evers machte mit seinem Aussetzer, als er den Ball Kai Kaissis in Füße spielte (47.), diesen Plan aber ganz schnell zunichte.

Danach spielte der VfL die Gäste an die Wand. Osei, Jaedtke, Simon Brüning und Jonas Siegert hätten mehr als nur ein weiteres Tor schießen müssen, bekamen den Ball aber trotz bester Chancen nicht ins Tor. Die Gäste kamen nur noch einmal gefährlich vor das Tor des VfL, Julian Bennert traf mit einem Kopfball den rechten Pfosten (58.).

„Wenn wir 5:2 oder 6:2 gewonnen hätten, wäre es auch in der Höhe verdient gewesen“, meinte Fossi. Sein Kollege Schuhknecht quittierte diese Aussage mit einem zustimmenden Kopfnicken. „Wir haben aber die Qualität, auch in so einem Spiel kurz vor Schluss noch einen Punkt zu holen“, freute er sich über das Geschenk von Siegert, der mit einem Fehlpass an der Mittellinie den Ausgleichstreffer von Bennert eingeleitet hatte.

„Wir haben unser bestes Oberligaspiel gemacht, uns aber leider nicht mit den verdienten drei Punkten belohnt“, fand auch VfL-Kapitän Nils Frenzel. Der VfL bleibt nach diesem Unterschieden mit 22 Punkten Siebter.

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