Oldenburg Die Oberliga-Fußballer des VfL wollen an diesem Freitag (19.30 Uhr) dem großen Titelfavoriten SSV Jeddeloh im Stadion an der Alexanderstraße ein Bein stellen. Der Nachbar aus dem Ammerland führt trotz der 1:4-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Dritten Eintracht Northeim die Tabelle mit 37 Punkten mit großem Abstand vor dem 1. FC Wunstorf (32) an. Der VfL liegt nach dem unglücklichen 0:1 gegen VfL Osnabrück II mit 21 Punkten auf Rang sieben.

„Jeddeloh hat trotz einiger personeller Probleme 37 Punkte aus 15 Spielen geholt. Das ist eine Mannschaft von unheimlicher Qualität, daran ändert auch das deutliche 1:4 in Northeim nichts“, lobt VfL-Trainer Dario Fossi die Arbeit seines Kollegen Thomas Schuhknecht. In den beiden ersten gemeinsamen Oberligajahren trafen die VfL-Spieler noch auf viele Akteure, die vorher selbst für den VfL die Fußballstiefel geschnürt hatten. Seit 2015 dominieren am Kanal jedoch ehemalige VfB-Spieler.

15 Akteure aus dem Kader des SSV haben in der Vergangenheit für den großen Stadtrivalen des VfL gespielt – das dürfte auch jetzt wieder für eine richtig knackige Derby-stimmung sorgen. Davon ist auch Fossi überzeugt. „Zur Brisanz des Spieles brauche ich nichts mehr zu sagen. Ich rechne mit viel Feuer und Spannung, ich erwarte ein rassiges und schönes Derby. Wir wollen den großen SSV nicht nur ärgern, sondern auch schlagen“, nimmt sich der VfL-Coach viel vor.

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Schon im Hinspiel zum Saisonauftakt stand der VfL in Jeddeloh vor einer Überraschung. Die Defensivabteilung überzeugte beim knappen 1:2, die Offensive war über 90 Minuten lang gesehen nicht ebenbürtig. Dieses Manko hat der VfL dann auch durch die gesamte Hinrunde geschleppt. Der Wille, auch aus einer ganz kleinen Chance ein Tor machen zu wollen, fehlt noch zu oft.

„Meinen Spielern fehlt die Geilheit, unbedingt ein Tor schießen zu wollen“, lamentierte Fossi nach vielen Spielen, in denen seine Mannschaft sich bis in den gegnerischen Strafraum kombinierte und dann nicht zum erfolgreichen Abschluss kam.

Gegen Jeddeloh sollen es die gleichen Spieler besser machen als gegen VfL Osnabrück II. Außer den Langzeitverletzten Andre Padecken und Julian Gläser sowie Sören Harms, der zurzeit aus persönlichen Gründen nicht zum Kader gehört, sind alle Spieler einsatzbereit. Auch Jannik Zohrabian, Lucas Baumeister und Gabriel Bierre, die vor fünf Tagen noch bei der Zweiten aushalfen, stehen zur Verfügung.

Große Änderungen in der Startelf sind aber nicht zu erwarten, denn spielerisch hat der VfL gegen VfL Osnabrück II überzeugt. Nur das Ergebnis stimmte mal wieder nicht.

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