Oldenburg Einen flammenden Appell hat Wilfried Barysch bei der 33. Delegiertenversammlung des VfB an die Stadt, die Wirtschaft und die Fans gerichtet. Der Vorstandsvorsitzende des aktuellen Tabellenzwölften der Regionalliga warb um Unterstützung. Nur gemeinsam könne man den Fußball in Oldenburg auf eine neue Stufe heben.

„Dass das Thema ,Neues Stadion in Oldenburg’ weiter die Verwaltung, den Rat, die Bürger und die Fans der Stadt beschäftigt, ist gut und richtig. Ich betone noch einmal, dass es hier nicht in erster Linie um den VfB geht, sondern um den Fußball in Oldenburg“, sagte Barysch bei der Versammlung im City-Club-Hotel: „Will man den beliebtesten Sport in Deutschland auch in Oldenburg in aller Konsequenz, muss man dafür etwas tun.“

Die Hoffnung, dass der VfB irgendwann um den Aufstieg in die Dritte Liga mitspielen kann, lasse sich nur „mit einem klaren Plan“ und „weiteren Partner“ realisieren. „Der VfB kann das mit seinen jetzigen Mitteln alleine nicht schaffen“, sagte Barysch. Diesen nächsten Schritt könne man nur gemeinsam mit Verwaltung, Rat und Wirtschaft einleiten. „Wir alle nehmen hier die Verwaltung und den Rat beim Wort und sind uns sicher, dass man die tollen Anregungen und Ideen nicht in der Schublade verschwinden lässt“, betonte Barysch. Mit allen Beteiligten müsse man machbare Lösungen suchen.

Nachhaltig lobte der Vorstandsvorsitzende das große ehrenamtliche Engagement vieler Mitglieder in den vergangenen eineinhalb Jahren. In diesem Zusammenhang begrüßte er die Gründung der Fan- und Förderabteilung und kündigte Bemühungen um die Aufnahme weiterer Abteilungen an. Auf diese Weise möchte er die derzeitige Mitgliederzahl von 752 nach und nach erhöhen. Die Tischtennisabteilung hat derzeit lediglich 20 Mitglieder, die in drei Mannschaften aktiv sind. Aufgrund fehlender Trainer und Hallenzeiten ruht der Spiel- und Trainingsbetrieb in der einst erfolgreichen Volleyball-Abteilung.

Aufsichtsratssprecher Dr. Dirk Habe sicherte dem Vorstand volle Rückendeckung zu. Er erklärte unter anderem, dass die Entscheidungen der vergangenen Monate, sich von Cheftrainer Kristian Arambasic, von Torwarttrainer Harald Witt und von Torhüter Mansur Faqiryar zu trennen, nach eingehenden Gesprächen mit allen Beteiligten „wohl überlegt“ waren. Das Regionalliga-Team sehe er nun unter Coach Predrag Uzelac auf einem guten Weg.

Steuerberater Andreas Otte berichtete von einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis für die Saison 2013/2014. Da insbesondere die Zuschauereinnahmen größer als einkalkuliert ausgefallen seien, gab es ein Plus von rund 72 000 Euro. Für die laufende Saison gehe man von einem Überschuss von rund 7000 Euro aus. Auch hier könnte die Zahl durch die gute Zuschauerresonanz noch steigen.

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