OLDENBURG OLDENBURG/HAR/HB - Ein ganz hartes Stück Arbeit steht dem VfB Oldenburg als Tabellenzweiten der Niedersachsenliga an diesem Sonnabend beim bislang in dieser Saison daheim noch ungeschlagenen Tabellenfünften SV Bavenstedt bevor. Klar formuliertes Ziel von VfB-Trainer Joe Zinnbauer und seinen Mannen ist ein Sieg, um weiterhin als einziges Team der Liga Meisterschaft und Aufstieg in eigener Hand zu haben.

Der Anstoß zur Partie im Hildesheimer Stadtteil erfolgt um 16 Uhr auf dem kleinen, engen Sportplatz an der Bavenstedter Hauptstraße. Dabei werden – wie schon in Havelse – zahlreiche VfB-Fans das Auswärtsspiel von der Kulisse her zu einem Heimspiel für die Blau-Weißen machen. Und man darf gespannt sein, ob Bavenstedt dieser ungewohnten Situation gewachsen ist. Fakt ist: Auf heimischem Platz besiegten die Hildesheimer, die als Liga-Neuling zweifelsohne die große Überraschung der Saison darstellen, unter anderem den TSV Havelse (3:2) sowie SC Langenhagen (2:1) und spielten remis gegen den VfL Oldenburg (2:2).

VfB-Coach Zinnbauer nahm den Gegner nicht nur höchstpersönlich in Augenschein. Er bekam auch so manchen wertvollen Hinweis von Andreas Golombek, Trainer des VfV Hildesheim, nach dem hochverdienten 3:0- Heimsieg, mit dem sich die VfB-Akteure auch spielerisch endgültig aus dem kleinen Rückrunden-Tief herausmanövriert haben dürften. Mit bislang 60 erzielten Treffern liegt die Stärke des SV Bavenstedt zweifelsohne im Angriff. Norman Pütsch (15 Tore) und Eugen Klein (14) bilden ein sehr gefährliches Angriffs-Duo. Zudem steht in Christian Falk (12) ein eminent gefährlicher „Joker“ in den Reihen der Mannschaft von SV-Trainer Gerhard Celnik. Nicht so gut steht es derweil bei 46 Gegentreffern um die Defensivabteilung.

Dort gilt es für den VfB, der sich bereits am gestrigen Freitag ins Trainingslager nach Hildesheim begeben hat, anzusetzen. Zinnbauer: „Wir müssen die Offensivabteilung in den Griff bekommen, uns im Mittelfeld ein Übergewicht erarbeiten und im Angriff schnell und konsequent abschließen. Dann werden wir auch die gewünschten drei Punkte mitnehmen.“

Große Veränderungen in der Aufstellung sind nicht zu erwarten. Im wiedergenesenen Oktay Yildirim rückt ein zusätzlicher erfahrener Akteur in den Kader. Über die endgültige Aufstellung bewahrt der Trainer jedoch Stillschweigen – auch auf der Torwart-Position: „Wir wollten starke Torhüter – die haben wir in Marco Elia und Dennis Evers. Gut, dass ich da nun die Qual der Wahl habe.“

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