Oldenburg Im Kampf um den Bezirksliga-Klassenerhalt holten die U-23-Fußballer des VfL mit dem 2:1 gegen VfL Stenum drei wichtige Punkte. Aufsteiger SW Oldenburg dagegen bleibt nach dem 1:2 beim FC Rastede Letzter. Der VfB II behielt im Derby gegen GVO mit 3:0 die Oberhand.

VfB II - GVO 3:0. Die Osternburger waren mit ihren Gedanken noch in der Kabine, als der Ball das erste Mal in ihrem Kasten einschlug. Frederick Voltmann eroberte im Mittelfeld den Ball und legte diesen für Domink Rabe auf, der Lasse Dworczak im GVO-Tor keine Chance ließ (2. Minute). Auch zehn Minuten später waren die Gäste noch nicht wach. Erneut gab Voltmann die Vorlage, diesmal auf Christoph Cebulla, der den Ball zum 2:0 für den VfB unter die Latte knallte. Erst nach diesem Tor kam GVO ins Spiel, blieb aber bis zum Schlusspfiff vor dem VfB-Tor zu harmlos.

Nach der Pause verflachte das Spiel, für Aufregung sorgte nur das aus stark abseitsverdächtiger Position erzielte 3:0 des VfB durch Ahmed Hassoun kurz vor Schluss. „Der Schiedsrichter hat nicht nur in dieser Situation so gepfiffen, als ob er vom VfB eine Dauerkarte hätte“, ärgerte sich GVO-Co-Trainer Rainer Warns über den Unparteiischen. „Unseren Spielern fehlte aber auch die richtige Einstellung“, sagte er über die verdiente Niederlage. „Wir wollten zu null spielen. Das haben wir geschafft. Die Spieler haben mit Leidenschaft gespielt und alles umgesetzt, was ich vorgegeben habe“, lobte VfB II-Coach Servet Zeyrek seine Spieler.

VfL II - VfL Stenum 2:1. In der zweiten Minute der Nachspielzeit sorgte Stefan Rupprecht für den glücklichen Sieg des VfL II. Ein Zuspiel in die Spitze erwischte der Stürmer gerade noch mit der Pike. Sein Schuss prallte einem Mitspieler an den Rücken, von dort senkte er sich dann als Bogenlampe über den verdutzten Gäste-Schlussmann Ole Siedenburg ins Netz.

„Eigentlich war das ein typisches Unentschiedenspiel, die Punkte nehmen wir natürlich trotzdem gerne mit“, freute sich VfL-II-Trainer Nils Reckemeier.

FC Rastede - SW Oldenburg 2:1. Die Sandkruger verschliefen die erste Halbzeit total und lagen zur Pause auch verdient durch Tore von Fahad Al-Qaraghuli und Tobias Büsing 0:2 hinten. Erst nach einer kräftigen Pausenansprache von SWO-Coach Jürgen Gaden wachte das Team auf. Benedikt Sanders brachte seine Elf mit seinem Kopfballtor nach einem Freistoß auf 1:2 heran (68.). Kurz danach traf Sanders nur den Innenpfosten. „Wir haben verdient verloren, weil wir in der ersten Halbzeit nicht anwesend waren“, ärgerte sich Gaden.

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