OLDENBURG Eine Serie hielt: Gegen Kickers Emden haben die Oberliga-Fußballer des VfB auch das dritte Spiel in dieser Saison verloren. Eine andere Serie brach: Unter dem neuen Trainergespann Timo Ehle/Andreas Boll haben die Oldenburger nach zwei 1:0-Siegen das erste Mal Gegentore kassiert und erstmals Punkte abgegeben.

Immerhin: Der Tabellenneunte VfB agierte zeitweise durchaus mutig gegen den Spitzenreiter. Mut bewiesen auch die Trainer, die erstmals Stephan Kubirske aus der zweiten Mannschaft im Oberligateam mitspielen ließen. „In meinem ersten Spiel hätte ich gerne gewonnen, doch wir hatten einen guten Gegner.“

Abgeklärter und als stärkere Einheit präsentierte sich Kickers, das in einer Anfangsphase von zwei offensiv eingestellten Mannschaften diejenige mit dem Plus an Torchancen war. Doch auch der VfB war präsent: Nick Köster hatte in der siebten Minute die erste Einschusschance, kam aber nicht am Bein von Emdens Kevin Nennhuber vorbei. Neun Minuten später war der Ball sogar im Kickers-Tor. Die Schiedsrichter pfiffen ab, da Gäste-Torwart Hergen Gerdes angeblich behindert wurde. „Ja, allerdings vom eigenen Mann“, ärgerte sich Ehle später. Dann tauchte Sven Apostel frei vor Gerdes auf, ging an ihm vorbei, traf aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten (23.).

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Nun übernahm Kickers das Kommando. Gerrit Thomes per Fernschuss (26.), Andreas Gerdes-Wurpts mit einem Kopfball und wenig später Julian Bennert aus dem Hinterhalt (28.) – noch blieb VfB-Torhüter Mansur Faqiryar Sieger gegen Emdens Offensive.

Bis zur 36. Minute: Daniel Kulbatzki brachte einen Freistoß von links in den vollbesetzten Strafraum. Hier ließ Steffen Meyer Torwart Faqiryar, dem besten Oldenburger, keine Chance.

In der zweiten Halbzeit suchte Kickers die Entscheidung, und seinen Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts, der in der 71. Minute nach einem Konter völlig unbedrängt zum 2:0 einschieben konnte. Just vorher hatte der VfB das 1:1 knapp verpasst.

Oldenburg gab sich vor 1291 Zuschauern nicht geschlagen und kam zum 1:2 durch Alexander Tschalumjan, der den Ball am herauslaufenden Gerdes vorbeilegen konnte. Danach machte der VfB Druck, allerdings blieb Emden mit Kontern gefährlich. Der Ex-Oldenburger Thomas Friauf hätte fast den alten Abstand wieder hergestellt (80. und 84.). Aber auch so blieb es bei verdienten drei Punkten für die mit Kopf und Fuß schnelleren Emder.

Nach dem Spiel war die Polizei im Einsatz, sperrte den Marschweg kurzzeitig ab und geleitete die mit dem Zug angereisten Gäste-Anhänger zum Bahnhof.

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