OLDENBURG Die Zinnbauer-Elf erwartet um 14.30 Uhr Bavenstedt. Auch der Aufsteiger ist torgefährlich.

Von Henning Busch

und Heinz Arndt OLDENBURG - Ein kurzweiliges Torfestival steht den Zuschauern der Niedersachsenliga-Partie zwischen Spitzenreiter VfB Oldenburg und dem Tabellenachten SV Bavenstedt am Sonntag (14.30 Uhr, Marschweg-Stadion) bevor – zumindest sprechen die nackten Zahlen dafür. Denn während die Elf von Coach Joe Zinnbauer auch in der Statistik der geschossenen Tore zurzeit mit 36 Treffern das Maß aller Dinge darstellt, folgen die Bavenstedter mit immerhin 31 Toren auf Platz vier.

„Die Gäste haben nicht zuletzt mit dem 1:1 in Havelse nachhaltig bewiesen, dass man sie in keiner Weise unterschätzen darf“, weiß natürlich auch Zinnbauer. „27 Gegentore zeigen aber auch Schwächen in deren Abwehr auf“, verweist der Trainer, der den Aufsteiger in Havelse von seinem Co-Trainer André Höttges hat beobachten lassen, auf den großen Unterschied zum VfB (erst 10 Gegentreffer). Mit einer Reihe von erfahrenen Akteuren wie u.a. Tobias Fiedler, Maik Pertile und Markus Küpper verstehen sie es, sich auch spielerisch zu behaupten. Christian Falk und Eugen Klein sind zudem mit bislang je neun Treffern zwei brandgefährliche Angreifer.

„Gegner mit spielerischen Qualitäten liegen uns aber. Für uns gilt es, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen und selbst dessen Abwehrschwächen konsequent zu nutzen“, steht für Zinnbauer fest. „Wir spielen zu Hause – wie immer – voll auf Sieg und wollen noch dazu in unserem letzten Heimspiel des Jahres die Stimmung bei den Fußball-Fans noch einmal kräftig anheizen. Ich denke, meine Mannschaft hat gelernt, dass sie jeden Gegner erst niederkämpfen muss“, fügt er hinzu.

Offen ist noch, ob Mittelfeldspieler Oktay Yildirim wieder mitmischen kann. Nach seiner Innenbandverletzung trainierte er zwar am Donnerstag wieder mit, doch Zinnbauer will sich erst nach dem heutigen Abschlusstraining endgültig entscheiden.

„Viele, die den neuen VfB noch nicht gesehen haben, sollten sich die letzte Chance in diesem Jahr nicht entgehen lassen – die Spieler haben es sich verdient“, versucht VfB-Vorstand Jörg Rosenbohm, die Partie den Fußball-Fans zusätzlich schmackhaft zu machen. Apropos: Während die VfB-Spieler auf dem Platz viel Biss zeigen und Bavenstedt vernaschen wollen, können die Zuschauer im Stadion dies nach der Partie tun. Gilt doch jede Eintrittskarte gleichzeitig als Gutschein für einen Hamburger, der in allen Oldenburger McDonalds-Filialen eingelöst werden kann.

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