Oldenburg Die beiden Oldenburger Vertreter in der Fußball-Landesliga kassierten an diesem Wochenende Niederlagen. Der Türkische SV verlor zu Hause gegen TuS Pewsum unglücklich mit 0:1. Der VfB II kann nach dem deutlichen 1:4 bei Aufsteiger Türkgücü seine Hoffnungen auf den Klassenerhalt wohl begraben.

Türkischer SV - TuS Pewsum 0:1. Die Gäste erwiesen sich als die erwartete harte Nuss. Pewsum stand 90 Minuten sehr tief und lauerte auf Konter. Die Platzherren fanden gegen dieses Defensivbollwerk vor der Pause aber keine Mittel und kamen deshalb bis zum Halbzeitpfiff auch nicht zu nennenswerten Tormöglichkeiten. Nach Wiederbeginn wurden die Angriffe des TSV präziser.

Der in der ersten Halbzeit eingewechselte Oguz Deniz, Johnny Wielspütz, Sascha Abraham und Melvin Lamberty hatten gute Einschussmöglichkeiten. Aber entweder zielten sie zu ungenau oder sie fanden im guten Gästetorwart Nils Ludwig ihren Meister. In der Schlussphase kamen die Gäste dann noch zu ihrem glücklichen und unverdienten Siegtor. Die TSV-Spieler waren zu weit aufgerückt, so dass Manuel Santos da Luz TSV-Torwart Sorosh Nassiri überwinden konnte. „Wir hätten dieses Spiel deutlich gewinnen müssen. Aber wenn du keine Tore schießt, dann verlierst du eben. Die Niederlage ist total unverdient“, ärgerte sich TSV-Trainer Ronny Klause.

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Türkgücü Osnabrück - VfB II 4:1. Mit dieser Niederlage ist die Mannschaft von VfB-II-Trainer Servet Zeyrek wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen. „Die erste Halbzeit war eine Frechheit. Wir haben alles vermissen lasen, ich habe keine Leidenschaft und keine Emotionen bei meinen Spielern gesehen“, stellte Zeyrek seiner Mannschaft ein ganz schlechtes Zeugnis aus.

Schon nach sieben Minuten musste der VfB II mit zehn Spielern auskommen, nachdem Ömer Kalmis wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Eine Minute später gab es den nächsten Rückschlag. Nach einem Foul von Dennis Engel gab es einen Elfmeter, den Adem Ulosoy zum 1:0 verwandelte. Mit dem 0:2 zur Pause waren die Gäste noch gut bedient. Nach einer lautstarken Ansprache durch Zeyrek spielte der VfB II nach der Pause wie verwandelt und kam durch Tobias Ahrens zum Anschlusstreffer. In der Schlussphase drängten die Gäste vehement, liefen aber in zwei Konter.

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