Oldenburg Die englische Woche krönen und ihren ersten Heimsieg feiern wollen die Regionalliga-Fußballer des VfB an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) gegen den Lüneburger SK. Während die Oldenburger nach der vermeidbaren 0:1-Pleite beim VfL Wolfsburg II ihren Aufwärtstrend durch das lockere 4:0 im Pokal-Viertelfinale bei Landesligist Vahdet Braunschweig am Mittwoch auch wieder ergebnistechnisch bestätigt haben, gehört Aufsteiger LSK ebenfalls ganz sicher zu den Höhenfliegern der vergangenen Wochen.

„Das ist die Mannschaft der Stunde aus dem unteren Bereich“, meint VfB-Coach Kristian Arambasic über die LSK-Auswahl, die mit zwei Remis gestartet war, danach sechsmal in Folge verloren hatte und zuletzt drei Siege in Serie verbuchte. Die Lüneburger gewannen in Havelse (2:1) und Goslar (3:2) und blieben vor einer Woche beim 2:0-Heimerfolg gegen Norderstedt erstmals ohne Gegentor.

„Eine Mannschaft, die es liebt, wenn der Gegner das Spiel macht“, sagt Arambasic und ergänzt: „Mir ist es ganz lieb, dass der LSK diese drei Siege gefeiert hat – damit sind alle Spieler gewarnt. Ich gehe davon aus, dass meine Jungs 100-prozentig konzentriert auflaufen werden.“

Ein Grund für den schwachen Ligastart der Gäste ist sicher der personelle Umbruch. Der Aufsteiger holte 15 neue Spieler. Neun Akteure sind gegangen, darunter die Torjäger Finn-Patrick Gierke (16 Saisontreffer, zu Drochtersen/Assel gewechselt) und Benjamin Tillack (14, Uelzen).

Gekommen sind unter anderem Ex-VfBer Muhamed Alawie, Ali Moslehe (früher SV Wilhelmshaven) und Patrick Posipal. Der Enkel von 1954-Weltmeister Jupp Posipal ist ein Schlüsselakteure der LSK-Defensive, fehlt aber krankheitsbedingt seit Ende August. Fester Bestandteil der Viererkette ist der frühere VfL-Spieler Matti Grahle.

Zuletzt setzte der LSK, der ebenfalls im Pokal-Halbfinale steht, auf ein kompaktes 4-4-2 mit den Spitzen Moslehe und Alawie. Letzterer erzielte mit sechs Saisontreffern fast die Hälfte aller Tore. „Die Lüneburger sind sehr aggressiv im Anlaufverhalten. Da müssen die Jungs die Ruhe bewahren und nicht in Hektik verfallen“, erklärt Arambasic: „Wir müssen wie Mittwoch unser Spiel durchdrücken und uns mit der positiven Unterstützung der Fans endlich mit dem ersten Heimsieg belohnen.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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