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OLDENBURG Daran, dass die Oberliga Niedersachsen West an diesem Sonnabend ihr blau-weißes Wunder erlebt, glauben wohl nur die allerwenigsten der vielen Oldenburger Fußballfans. Doch auch wenn drei Punkte und elf Tore Rückstand auf Spitzenreiter TSV Havelse für den Tabellenzweiten VfB Oldenburg am letzten Spieltag wohl eine zu große Hypothek darstellen, könnte das abschließende Stadtderby gegen den VfL Oldenburg zu einer spannenden Angelegenheit werden – vorausgesetzt: Der SV Meppen setzt sich zeitgleich gegen Havelse durch.

Während die zu einem hohen Heimsieg verdammte Elf von VfB-Trainer Joe Zinnbauer ab 16 Uhr mit aller Macht auf ein möglichst frühes Tor drängen muss, werden die Spieler des Stadtrivalen um VfL-Trainer Detlef Blancke in ihrem vorerst letzten Oberligaspiel alles daransetzen, die aus VfL-Sicht beeindruckende Derby-Serie der Grün-Weißen im Marschwegstadion fortzusetzen. Stets als Außenseiter angetreten, erkämpften sich die VfLer in den vergangenen Jahren immer ein Remis.

„Alle diskutieren zurzeit nur über die Höhe unseres Sieges, aber wir müssen die Partie überhaupt erst mal gewinnen“, weiß Zinnbauer, dass sich die VfLer seit der 1:4-Niederlage im Hinspiel im Verlauf der Saison sehr gesteigert haben. „Dennoch werden wir natürlich offensiv spielen und versuchen, mit einer konzentrierteren Leistung im Abschluss als zuletzt möglichst viele Tore zu erzielen“, ergänzt der VfB-Trainer, der bis auf Christian Thölking aus dem Vollen schöpfen kann.

„Ich finde es respektlos, wenn vor dem Derby immer nur von einem VfB-Sieg mit acht, neun oder zehn Toren gesprochen wird“, zeigt sich Blancke indes genervt von den aktuellen Spekulationen im Saisonfinale. Der VfL-Trainer, der am Sonnabend auf die verletzten Stammspieler Thilko Boekhoff, Aho Alex Hanno und Cassian Klammer verzichten muss, verweist auf die letzten beiden guten Vorstellungen seiner Elf gegen den BSV Rehden (2:3) und Kickers Emden (3:1).

Dennoch weiß Blancke, dass die Rollen auch diesmal klar verteilt sind: „Der VfB hat die klar bessere Mannschaft auf dem Feld. Trotzdem wollen meine Jungs natürlich noch mal eine gute Leistung zeigen. Und sollte tatsächlich jemand davon träumen, das der VfB am Sonnabend zehn Tore gegen uns schießt, dann würde ich dagegen wetten.“

An Wunder glauben auch die VfB-Spieler nicht – eigentlich. „Es wird schwer, das noch zu wuppen. Das Wichtigste ist aber, dass wir alles versuchen und uns nachher nichts vorzuwerfen haben“, betont VfB-Innenverteidiger Stefan Frye.

der VfB Oldenburg an diesem Sonnabend nur, wenn er das Derby gegen den VfL hoch gewinnt und Tabellenführer TSV Havelse zeitgleich beim SV Meppen verliert. Dabei müssen die Oldenburger in der Tordifferenz elf Treffer auf den TSV gutmachen. Ein Beispiel: Bezwingt der VfB den Stadtrivalen mit 6:0, dann müsste Havelse mit 0:5 im Emsland unterliegen. Dann hätte der VfB zwar die gleiche Tordifferenz wie der TSV, aber mehr Tore erzielt und wäre durch.

trotz eines Derbysieges keine elf Tore auf oder punktet der TSV in Meppen, ist Havelse Meister.

Schlusspfiff gibt es bei der NWZ  einen Online-Bericht über den Ausgang des Derbys und der Oberliga-Meisterschaft.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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