„Hätte sich Daniel nicht verletzt, hätten wir nie verloren“

Thomas Glasauer

Anfang des dritten Viertels knickte Daniel Iremiren um. Bis dahin hatte das Glasauer-Team in Führung gelegen.

Von Henning Busch

Oldenburg Für die Junior Baskets Oldenburg wird die Luft im Kampf um einen Playoff-Platz in der Division Nordwest der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) dünner. Die Mannschaft von Trainer Thomas Glasauer verlor am Sonntag ihr Heimspiel gegen das Team Bonn/Rhöndorf mit 68:74 (44:35) und wurde von den Gästen auch in der Tabelle überholt.

Schlüsselszene, Schockmoment und Hauptgrund für die erste Oldenburger Heimniederlage der Saison war die Verletzung von Daniel Iremiren im dritten Viertel (23. Minute). Der effektivste Spieler der Gastgeber knickte bei einem Reboundversuch um und zog sich dabei eine Bänderverletzung im Fuß zu. Zwar retteten die Oldenburger, die nach einem ausgeglichenen Anfangsviertel (21:21) einen Zwischenspurt hingelegt hatten, ihren Punktevorsprung bis ins Schlussviertel.

Dort allerdings gab es für die Gastgeber nichts mehr zu holen. „Hätte sich Daniel nicht verletzt, hätten wir niemals verloren“, war sich Glasauer nach der Schlusssirene sicher. Allerdings konnte der Trainer auch nicht verhehlen, dass die Trefferquote seiner Spieler abermals deutlich zu wünschen übrig ließ. So trafen die Oldenburger nur zwei von 16 Drei-Punkte-Würfen (12,5 Prozent). „Das zieht sich leider trotz intensiven Trainings wie ein roter Faden durch die Saison“, bedauerte Glasauer.

Als die Gäste – angeführt von den drei Jugend-Nationalspielern Gianluca Raebel (23 Punkte), Jonas Wohlfahrt-Bottermann (20) und Bastian Winterhalter (14) – im letzten Viertel auf Ball-Raum-Verteidigung umgestellt hatten, war es um die Oldenburger geschehen. „Wir treffen von außen einfach nicht den Korb, zudem fehlte uns in Daniel ein Spieler, der in kniffeligen Situationen auch mal Verantwortung übernimmt und zum Korb zieht“, analysierte Glasauer.

Junior Baskets: Miedtank (3 Punkte), Iremiren (13/1 Dreier), Nwaigbo (9), Averbeck, Dolkemeyer (12), Smit (3), Hegner, Cordes (2), Rosenbusch (10), Witte (6), Kolnisko (10), Spaude.

Playoff-plätze

Die ersten vier Mannschaften in der Divison Nordwest ziehen am Ende der regulären Saison in die Playoffs ein. Zurzeit rangieren die Junior Baskets mit 4:6 Punkten nur auf dem sechsten Platz. Angeführt wird die Tabelle in der mit Ausnahme des Schlusslichts Quakenbrück (0:10) ausgeglichenen Division von den Paderborn Baskets (8:0).

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