OLDENBURG Ob im Verein oder in der Nachbarschaft: Oldenburger engagieren sich stark für andere.

von sabine schicke OLDENBURG - Die Menschen in dieser Stadt unterstützen sich gegenseitig, wenn es einmal im Leben nicht so glatt geht. Bei den größeren oder kleineren Krisen sorgt man auch für Bekannte oder Nachbarn. Das zeigt die große Resonanz auf die gemeinsame Aktion von NWZ und Volksbank, in der jene gesucht werden, die sich uneigennützig für andere einsetzen.

Inge-Lore Reckow zählt zu den stillen Helferinnen in Oldenburg. Unermüdlich ist sie seit Jahren für die Oldenburger Rumänienhilfe im Einsatz, um das Lebenswerk ihres im Jahr 2000 verstorbenen Mannes Dieter Reckow weiterzuführen. Allein im Jahr 2005 fuhren 42 Lastwagen mit knapp 1700 Tonnen Hilfsgütern Richtung Satu Mare, wo Sozialstationen, Armenküche, Kliniken und Altenclubs unterstützt werden. Dieser selbstlose Einsatz beeindruckte Ingrid Collet, Annegret Baur und Heide Knönagel. Die NWZ-Leserinnen schlugen Inge-Lore Reckow als Oldenburgerin des Jahres vor.

Helga Paepke ist für Thomas Kriener die Oldenburgerin des Jahres, weil sie im Alter von 75 Jahren als Oma alle zwei Wochen 125 Kilometer mit ihrem klapprigen Auto zu Enkelkindern und Urenkeln nach Georgsmarienhütte fährt, um dort zu kochen und sich um die Kleinen zu kümmern.

Ingolf Roßberg aus Dresden schlägt Rixte Eckhardt als Oldenburgerin des Jahres vor, weil sie sich sehr aufopfernd für seine 94-jährige Tante und auch andere Menschen einsetzt, die das selbst nicht mehr können. Doch damit nicht genug: Rixte Eckhardt setzt sich für das Allgemeinwohl auch durch die ehrenamtliche Mitarbeit in den Gremien der Kirchensynode, des Diakonischen Werks und anderer Organisationen ein.

Als Vorbild für Generationen von Basketballspielern – und damit Oldenburger des Jahres – benennt Klaus Kertscher den 60-jährigen Klaus Seeberg. Er habe zunächst beim OTB gespielt, sei später Trainer gewesen und nun Organisator für 32 Teams.

Seit 20 Jahren ehrenamtlich sportlich im Einsatz ist auch Gerd Kraatz: In der Justizvollzugsanstalt sorgt er dafür, dass die Gefangenen sich sportlich betätigen. Soviel Engagement lobt Jens Eckmeyer, der ihn vorgeschlagen hat.

Wenn auch Sie Menschen kennen, die sich stark ehrenamtlich engagieren, schlagen Sie sie für die Aktion vor.

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