OLDENBURG OLDENBURG/JZB - Ein Derby hat seine eigenen Gesetze – allerdings blieben am Wochenende die Überraschungen in den drei stadtinternen Duellen aus. Stattdessen setzten sich die Favoriten souverän durch. Zudem holte Medya im Ammerland drei Punkte.

Türkischer SVKrusenbuscher SV 8:0. Im Gegensatz zum Spiel gegen Post, als man sich lange schwer tat, sorgte der Spitzenreiter diesmal schnell für klare Verhältnisse und führte zur Pause 3:0. „KSV hat sich nicht wie erwartet nur hinten reingestellt. Das kam unserem Spiel natürlich entgegen“, analysierte TSV-Spielertrainer Cumhur Demir. Nach der Pause verpassten Denis Culha und Raimund Schielke den möglichen Anschluss, danach setzte sich der Gastgeber aber zumeist in der gegnerischen Hälfte fest, legte fünf Treffer nach und strotzt vorm Spitzenspiel gegen Metjendorf vor Selbstvertrauen. „Auch wenn die Niederlage ein wenig hoch ausgefallen ist, lassen wir uns nicht schocken. Unsere Punkte holen wir gegen andere Gegner“, sagte KSV-Coach Günter Herold.

TuS PetersfehnFC Medya 1:2. Nach einem Doppelpass mit Rifat Akbas brachte Fahri Tapu den Gast bereits in der 4. Minute in Front. „Danach haben wir das Fußballspielen aber nahezu eingestellt“, ärgerte sich FC-Coach Helge Hanschke über den Bruch im Spiel seiner Elf. Petersfehn ließ auch nur einmal bei einem Versuch aus der Distanz Torgefahr aufblitzen (28.). Direkt nach der Pause erhöhte Mahmud Tayser auf 2:0. Hanschke: „Das war allerdings auch nicht mehr als ein Strohfeuer. In der Offensive herrscht bei uns einfach zu wenig Bewegung.“ Medya kassierte in der 72. Minute den Anschluss und bettelte danach förmlich um den Ausgleich. Insgesamt war Petersfehn aber auch zu schwach.

SV OfenerdiekGVO Oldenburg II 2:0. Die Platzherren fanden nur mühsam ins Spiel, die GVO-Reserve nutzte ihre Chancen zu Beginn jedoch nicht aus. Nach und nach nahm der SVO das Heft in die Hand. Nach Flanke von Nikolaj Frank markierte Peter Müsker in der 20. Minute per Kopf das 1:0. „GVO war zwar der erwartet starke Gegner, aber wir haben das Spiel eigentlich sicher kontrolliert und kaum Chancen zugelassen“, meinte SVO-Trainer Bodo Gucanin. Nach feiner Einzelleistung sorgte Sandro Uschkurat mit dem 2:0 für die Entscheidung (62.). „SVO war entschlossener. Wir reagieren momentan nur, haben uns aber ganz gut verkauft“, so GVO-Coach Andreas Siepe.

VfL Oldenburg II – Post SV 8:0. Durch zwei schnelle Treffer von Daniel Kaminski und Shervin Khaledi durchkreuzten die VfLer früh die Defensivtaktik des Gegners. „Wir haben danach aber nicht energisch genug nachgesetzt“, monierte VfL-Trainer Detlef Blancke. Erst nach der Pause wurde es deutlich. Spätestens mit dem 4:0 durch einen Foulelfmeter von Nils Reckemeyer war die ohnehin schwache Gegenwehr der Gäste erloschen. Khaledi mit seinem dritten Treffer, der eingewechselte Andre Klöcker, Denis Pezük und erneut Kaminski machten den Kantersieg perfekt. „Wir müssen und werden uns jetzt innerhalb des Vereins zusammensetzen und uns etwas überlegen. Man könnte aus der Ersten und Zweiten, die beide momentan schlecht dastehen, zumindest versuchen, eine gute Mannschaft zu formen“, so Post-Coach Jo Alder.

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