Spielmodus

Die NBBL wird auch in dieser Saison in vier Divisionen mit je acht Mannschaften ausgespielt. Nur die ersten Vier jeder Division erreichen am Ende der Hauptrunde (14 Spiele) die Playoffs. Ziel aller U-19-Teams ist letztlich das Final-Four-Turnier, in dem der deutsche NBBL-Meister ausgespielt wird. Die letzten Vier im Klassement kämpfen gegen den Abstieg.

Mehr Infos zur NBBL unter www.nbbl-basketball.de

Mehr Informationen zu den Oldenburger U-19-Junioren unter www.junior-baskets.de

Trainer Thomas Glasauer fordert die Qualifikation für die Playoffs. 19 Spieler laufen für das Oldenburger Team auf.

Oldenburg/ToR Was vor zwei Jahren als mutiges Experiment begann, hat sich inzwischen als feste Größe im Spielbetrieb etabliert: Die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL). Der bundesweit in vier regionalen Divisionen ausgetragene Wettbewerb vereint die besten U-19-Basketballer Deutschlands unter einem Dach und geht ab diesem Wochenende in seine inzwischen dritte Saison. Mit dabei sind erneut die Junior Baskets Oldenburg, die am Sonnabend bei den Paderborn Baskets gastieren.

Die jungen Korbjäger treten in der Nordwest-Gruppe gegen sieben Konkurrenten an und wollen zum dritten Mal in Folge die Playoffs erreichen. Ein Unterfangen, das Trainer Thomas Glasauer zwar als Minimalziel ausgibt, dessen Realisierung aber keine Selbstverständlichkeit darstellt. So hat die Division eine weitere Qualitätssteigerung zu verzeichnen, denn die Metropol Baskets Ruhr aus dem traditionell starken Westen dürften deutlich stärker einzuschätzen sein als Absteiger Bremen.

„Wir wollen in die Playoffs“, sagt Glasauer offen, „das ist in meinen Augen in dieser Saison das Minimum.“ Die Stärke der Konkurrenz gerät dem Trainer dabei keinesfalls aus dem Blick: „Unsere Gruppe ist sehr stark und sehr ausgeglichen. Hagen und Bonn sind für mich die Top-Favoriten, Paderborn und Leverkusen muss man ebenfalls voll auf der Rechnung haben.“ Einige Fragezeichen hinsichtlich ihrer Klasse hinterlassen noch die Köln 99ers und eben Neuzugang Metropol Baskets.

Die Oldenburger wollen sich mit einem großen, tief und breit besetzten Kader der Konkurrenz in den Weg stellen. „Es wird nicht immer leicht werden, alle 19 Spieler bei Laune zu halten“, weiß Glasauer, „aber natürlich wollen wir von dieser Tiefe profitieren. Zudem wird darauf geachtet, dass jeder in einer oder zwei weiteren Mannschaften in den Heimatvereinen spielen kann.“

Für drei Spieler, die laut Glasauer „das Herz der Mannschaft“ bilden, steht eine ganz besondere Saison an, denn Joscha Kolnisko, Haye Rosenbusch und Alexander Witte vollenden jetzt ihre insgesamt dreijährige NBBL-Karriere. „Das ist beinahe wie in der High School in den USA, wo man ebenfalls über Jahre in einem Team reift und sich auf höhere Aufgaben vorbereitet.“ Aufgrund der Altersbegrenzung ist für das Trio nach dieser Saison Schluss.

Alles andere als alte Hasen sind derweil gleich elf Akteure der Junior Baskets, denn sie dürfen noch mindestens zwei Jahre lang in der NBBL auf Punktejagd gehen. „Diese Spieler haben die Chance, auf hohem Niveau Fortschritte zu machen“, erklärt Glasauer. Den Lernprozess fördern soll auch der Umstand, dass neben den sechs Doppellizenz-Spielern, die auch im OTB-Regionalliga-Team zum Einsatz kommen, noch weitere Akteure mit den Viertliga-Korbjägern des Baskets-Kooperationspartners OTB trainieren.

„Es wird nicht leicht, alle 19 Spieler bei Laune zu halten“

Thomas Glasauer

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