OLDENBURG In der Handball-Oberliga konnten die OTB-Männer einen 30:29 (16:14)-Erfolg gegen TV Bissendorf/Holte erzielen. Der TvdH verlor dagegen beim Tabellenletzten TV Oyten mit 28:29. Die Spielerinnen des VfL III setzten sich derweil mit 31:25 gegen TS Woltmershausen durch.

Das Spiel des OTB begann mit zwei verworfenen Siebenmetern. Doch anschließend kamen die OTBer besser ins Spiel und wandelten den 3:6-Rückstand in eine 8:7-Führung um. Ab jetzt übernahm Karsten Braun die Strafwürfe – und verwandelte sicher. Aber auch aus dem Feld kam der Linksaußen zu wichtigen Treffern. Auch die Abwehr war gegen den groß gewachsenen Rückraum der Bissendorfer zunächst oft Punktsieger. Doch nach dem Seitenwechsel lief es nicht mehr ganz so rund, die Gäste bekamen mehr Freiräume, da die OTB-Abwehr nicht mehr konsequent zupackte. Immer wieder kam der Haupttorschütze Kavermann zum Wurf und zu Anspielen an den Kreis. Bissendorf ging nun in Führung, fast schien es so, als ob dem eng besetzten Kader des OTB die Luft ausgehen würde (25:27). Doch die Gastgeber rappelten sich auf: Rabe erzielte den 26. Treffer, Heuermann traf per Heber zum

27:27. Albrecht hielt in dieser Phase zwei Würfe, Groenewold, der nach seiner Schulterverletzung einen starken Matzke-Ersatz spielte, wuchtete den Ball zum 29:28 in den Winkel. Nach dem Ausgleich zirkelte Heuermann den Siegtreffer in die Maschen.

Durchatmen durften die Frauen des VfL III. Durch den Sieg gegen Woltmershausen sind die Oldenburgerinnen nicht mehr am Abstiegskampf beteiligt. „Uns fehlten noch zwei Punkte, um endgültig sicher zu sein, und diese haben wir eingefahren“, freute sich Trainerin Conny Kuck. Das hart umkämpfte Spiel wurde erst in den letzten zehn Minuten entschieden. In der ersten Hälfte dominierte der VfL III das Geschehen und hatte in Neele Osterthun eine sichere Vollstreckerin. Bei 17:15 wurden die Seiten gewechselt, ein paar Minuten später aber war der Vorsprung dahin (18:18, 23:23). Doch dann legten die Gastgeberinnen einen Schlussspurt zum 29:23 hin und entschieden die Partie.

Im Spiel zwischen dem TvdH und dem TV Oyten ging es um viel, denn Oyten braucht als Tabellenletzter jeden Punkt für den Klassenerhalt. Haarentor dagegen wollte das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben. Doch im fünftletzten Saisonspiel zitterten den Haarentorern die Hände. Zur Pause führten die Gäste noch mit 15:11, auch vor der Schlussviertelstunde lag man noch 21:16 vorne. Fünf Gegentore in Folge bedeuteten das 21:21, danach blieb die Partie eng. „Wir haben uns innerhalb von 15 Minuten das Fell über die Ohren ziehen lassen“, ärgerte sich TvdH-Trainer Ralf Hafemann. Oyten ist mit 9:37 Punkten jetzt gleichauf mit dem 13. und Vorletzten Jahn Brinkum, der TvdH besitzt als Zehnter mit 13:31 Zählern noch vier Punkte Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze.

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