OLDENBURG Wenn am Sonnabend für die Handballer des Tvd Haarentor nach elf Jahren Abstinenz wieder einmal eine Partie in der Oberliga angepfiffen wird (19 Uhr, Brandsweg) und sie sich mit dem MTV Jever auseinander setzen, dann liegen viele anstrengende Wochen hinter den neu formierten Team.

Schwitzen und Schnaufen waren zuletzt die Haupttätigkeiten der Haarentorer. In der Vorbereitungszeit sahen sich die Spieler untereinander sicherlich viel öfter als ihre Familien oder Freunde. Laufeinheiten im Wald, Krafttraining und Trainingslager bestimmten den Rhythmus des Aufsteigers. „Da haben wir richtig Gas gegeben, um nicht wieder die gleichen Fehler wie vor elf Jahren zu machen“, erklärt Thomas Ziegler, der das Team zusammen mit dem ehemaligen Spieler Friso Krahmer trainiert.

Vor elf Jahren verweilte der TvdH nur kurz in der Oberliga und stieg in der Saison 1996/1997 als Tabellenletzter postwendend wieder ab. Diesmal sollen der Klassenerhalt geschafft und der Vereinsgeschichte noch einige weitere Kapitel Oberliga zugefügt werden. Daher wurde der erfolgreiche Aufstiegskader mit einigen Zugängen gespickt und bereichert. Der gelernte Kreisläufer Björn Berger (VfL Rastede) soll auf den Außenpositionen für frischen Wind sorgen, der groß gewachsene Andre Pieper (Tura Marienhafe) derweil mit seinen Gardemaß von 1,94 m für Gefahr aus dem Rückraum.

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Dort fühlt sich auch der wurfgewaltige Sascha Jürges wohl, während Ronny Unger die Anspiele am Kreis in Treffer ummünzen soll. Beide kamen vom Ligarivalen OTB. Auf der Torhüterposition wechselten Heiko Otto und Andre Hartmann die Kaderplätze. Otto steht nun beim TvdH II im Gehäuse und Hartmann teilt sich seine Einsatzzeiten mit dem Torhüterduo Timpe/Hedden.

Der Kader bietet trotz der Abgänge von John Ludwig und Robert Wendt viele Variationsmöglichkeiten. Das neuformierte TvdH-Team soll es nun richten und wenn möglich gegen den MTV Jever bereits für den ersten zählbaren Erfolg sorgen. „Der Kader hat sich gut zusammengerauft und harmoniert miteinander. Der Sieg im HVN-Pokal gegen den Mitkonkurrenten HSG Wilhelmshaven hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Ich denke, wir sind nun gut gerüstet, um das Unternehmen Klassenerhalt anzugehen“, gibt sich Ziegler optimistisch.

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