OLDENBURG OLDENBURG - Nicht-Abstieg lautet die Zielsetzung des TuS Eversten für die neue Spielzeit in der Fußball-Bezirksklasse – für einen Aufsteiger normalerweise keine ungewöhnliche Vorgabe. Angesichts der Spielklassen-Reform heißt das allerdings gleichzeitig auch oberes Tabellendrittel und damit die Qualifikation für die neue Bezirksliga – ein ehrgeiziges Ziel.

„Da ich die einzelnen Teams kaum kenne, sind Prognosen natürlich schwer. Natürlich wollen alle die Qualifikation schaffen und werden sich somit verstärkt und vorbereitet haben“, meint TSE-Coach Helmut Westerholt. In der vergangenen Spielzeit sicherte sich Eversten frühzeitig Titel und Aufstieg und ließ die Zügel zum Saisonende ein wenig schleifen. Um die Qualifikation für die neue Bezirksliga zu schaffen, muss der Coach nun allerdings von Beginn die volle Leistungsstärke aus seinem Team herauskitzeln. Im ersten Spiel treten die Everster bei Titelfavorit SSV Jeddeloh an. Eine Woche später steht im ersten Heimspiel gleich das Prestigederby gegen Mitaufsteiger Bloherfelde auf dem Programm. „Wir werden uns mit Händen und vor allem Füßen gegen den Abstieg zur Wehr setzen.“

Im Sommer verließen in Philipp Paetzke (GVO), Alexander Kondratjuk (Viktoria Scheps II) und Malte Griese (Hamburger SV III) ausnahmslos Stürmer den Verein. Auch Gerd Meyer zieht es zurück nach Elsfleth, so dass Westerholt vor allem im Offensivbereich nach Verstärkungen suchen musste und dabei gleich viermal fündig wurde. Neben Bernd Bischof (eigene A-Jugend) kamen drei weitere Stürmer von außerhalb, die in der Vorbereitung bewiesen haben, dass sie die Lücke mehr als schließen können. Nach schon zu Beginn guten Testspielergebnissen, besiegte Eversten zuletzt den FC Medya mit 7:2.

Insgesamt kamen gleich zwölf Akteure in der Sommerpause neu hinzu, so dass der Kader momentan 28 Spieler umfasst. „Das ist natürlich zu groß“, weiß auch Westerholt. Auf ihn kommt somit noch vor Saisonbeginn die schwere Aufgabe zu, zu reduzieren und Spieler in die zweite Mannschaft (1. Kreisklasse) zu schicken. „Dass einige Spieler in der Vorbereitung kaum da waren, macht es natürlich etwas leichter. Jeder kann sich aber jederzeit durch gute Leistungen für die Bezirksklasse empfehlen.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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