OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga waren am Wochenende sieben Oldenburger Teams im Einsatz.

TuS Bloherfelde - FC Rastede 1:4. Lange hatte es nach einem Bloherfelder Sieg gegen die favorisierten Rasteder ausgesehen. Zumal ein Eigentor von Alex Meyer den TuS mit 1:0 in Führung gebracht hatte (5.). Zwischen der 65. und 70. Minute hätte Bloherfelde das Spiel bei Chancen von Ercan San, Andrej Bossert und Benny Junge entscheiden müssen. Die eigentliche Entscheidung fiel jedoch schon nach einer Stunde.

TuS-Verteidiger Alexander Neunaber, der den Rasteder Maik Ebeling gut im Griff hatte, musste verletzt ausgewechselt werden. Dies brachte die defensive Ordnung der Gastgeber durcheinander, so dass Ebeling (70., 75., 88.) und Malte Schwerdtfeger (85.) doch noch einen 4:1-Sieg für Rastede herausschießen konnten. „Es war mehr drin“, befand TuS-Trainer Andre Löhner: „Aber wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen.“

FC Medya - TuS Eversten II 1:2. Medya ging verdient mit 1:0 durch Cengiz Tolan in Front. Nach 20 Minuten nahmen dann aber die Everster von Trainer Tammo Reints das Heft in die Hand und kamen zum Ausgleich durch Kevin Kleinschmidt (30.). „Da hätten wir das 2:1 und 3:1 nachlegen müssen“, war Reints mit dem 1:1-Halbzeitstand unzufrieden. Erst Thomas Rüthemann schaffte das 2:1 für TSE (70.). In der Folge wurde es hektisch. Reints beschwerte sich über zwei Entscheidungen des Schiedsrichters und wurde vom Platz gestellt (85.). Drei Minuten später folgte ihm Torhüter Stefan Hilgenberg mit glatt Rot.

„Er hat nur gesagt: Das ist eine Frechheit, was ihr hier pfeift“, erklärte Reints: „Mit der Roten Karte bin ich nicht einverstanden. Es war ein faires Spiel. Der Schiedsrichter hat mit seiner Arroganz Hektik reingebracht.“

GVO - Türkischer SV 0:1. 90 Minuten lang stand es 0:0, dann folgte die entscheidende Szene: GVO-Spieler Niels Schrader musste behandelt werden. Der Schiedsrichter gab einen Hochball, GVO war zuvor im Ballbesitz. TSV-Angreifer Tarkan Demirtürk griff entgegen des „Fair-Play-Gedankens“ ein, holte einen Eckball für seine Mannschaft heraus. Diesen brachte er selbst hinein und Schrader verlängerte ins eigene Tor.

„Ich muss eingestehen, dass das eine unfaire Situation war. Tarkan hätte wegbleiben müssen“, so TSV-Trainer Cumhur Demir. GVO-Coach Thomas Absolon sagte: „Wir haben die TSV-Offensive sehr gut im Griff gehabt. Dass wir dann durch so eine Situation um die Früchte unserer Arbeit gebracht werden, ist sehr ärgerlich.“

BW Bümmerstede - Kickers Wahnbek 2:1. „Wir haben sehr effektiv gespielt. Kickers war mindestens gleichwertig“, betonte Trainer Ingo Müller. Dominique Tummescheidt brachte seine Elf per Kopfball in Führung, doch die feldüberlegenen Gäste glichen aus (70.). In der Endphase konnte Bümmerstede sich wieder besser befreien, und Martin Schubert nutzte einen Konter zum 2:1.

SSV Jeddeloh II - SV Ofenerdiek II 2:1. Der SVO ging durch Tim Jensen in Führung (71.). Doch der SSV konnte die Partie binnen fünf Minuten noch drehen. „Das darf nicht passieren“, sagte SVO-Trainer Oliver Gerdes.

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