OLDENBURG In der Fußball-Bezirksliga war am Wochenende Oldenburger Derbyzeit angesagt.

TuS Eversten - FC Medya 2:0. Dieses Stadtduell konnte der Gastgeber für sich entscheiden. Dabei dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Torwart Thomas Henke mit einem verwandelten Foulelfmeter für die Führung der Everster sorgte. Voran gegangen war ein zweifelhafter Pfiff des Unparteiischen, der ein Handspiel von Yilmaz Akbas gesehen hatte.

„Vorsichtig gesagt, den muss man nicht geben“, erklärte FC-Trainer Lutz Hofmann, der in dem Elfmeterpfiff den Knackpunkt des Spiels sah. Fünf Minuten später erzielte Dennis Bulut nach einem schönen Sololauf das entscheidende 2:0. „Wir haben alles gegeben, das Spiel relativ ausgeglichen gestaltet und hätten uns einen Punkt verdient gehabt“, sagte Hofmann.

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Sein Gegenüber Helge Hanschke sah einen verdienten Sieger: „Wir waren optisch überlegen und hatten mehr Chancen. In der Defensive stehen wir momentan sehr sicher. Im Angriff wünsche ich mir allerdings etwas mehr Elan und Feuer.“ Besonders hervorheben wollte Hanschke die Leistung von Henke, der nicht nur den Elfmeter verwandelte, sondern auch zwei Großchancen der Gäste durch Oscar Celik und Hakan Tekce parierte, sowie Außenverteidiger Wesolka.

FC Ohmstede - VfL Oldenburg II 4:2. Nachdem der VfL in der Vorwoche das Stadtberby gegen Eversten in den letzten fünf Minuten drehen konnte und 3:1 gewann, ereilte die Mannschaft von Trainer Stefan Lang beim FCO nun das gleiche Schicksal. Bis zur 85. Minute lagen die Gäste mit 2:1 vorne, ehe Jan Möller mit einem Foulelfmeter und Christian Krage mit seinen Toren zwei und drei für den späten, aber nicht unverdienten Sieg der Platzherren sorgte.

Krage hatte den FCO früh in Führung gebracht (8.). Der VfL II zeigte sich wenig geschockt, glich durch Andreas Bitter nur zwei Minuten später aus und machte in der Folge das Spiel. Ein 35-Meter-Schuss von Benjamin Epp bedeutete noch vor dem Wechsel das 2:1 für die Gäste. „Da waren wir nicht bissig genug in den Zweikämpfen und lagen verdient hinten“, sagte FCO-Trainer Lutz Gramberg.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Die Grün-Weißen zogen sich zu weit zurück, anstatt auf das vorentscheidende 3:1 zu spielen. Ein Foul von Marko Büsing an Benjamin Lenz und der fällige Elfmeter verwandelt von Möller leiteten die verrückte Schlussphase ein, in der Krage zum Matchwinner avancierte.

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