OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga waren folgende Oldenburger Teams aktiv.

TuS Bloherfelde - TV Metjendorf 3:1. Durch den späten Sieg schob sich Bloherfelde auf Platz zwei der Tabelle vor. Dabei übertraf sich die Mannschaft von Trainer Andre Löhner zunächst im Auslassen von Chancen. „Wenn ich noch Haare hätte, wären sie mir heute ausgefallen“, scherzte Löhner und sprach von einer „katastrophalen Chancenverwertung“. Dies rächte sich zwölf Minuten vor Schluss, als der TVM die Demiri-Führung ausglich. Benny Junge und Andrej Bossert machten den Sieg in den Schlussminuten dann doch noch klar. „Das war wenig souverän, aber letztlich zählt nur der Sieg“, so Löhner.

BW Bümmerstede - SVE Wiefelstede 2:2. Im Spitzenspiel trennten die beiden Kontrahenten sich remis. BWB-Trainer Ingo Müller sah ein „komisches Spiel“, in dem seine Elf nach dem Rückstand die Partie durch einen Doppelpack von Brian Adamovic drehte. Müller vermisste allerdings vor dessen Elfmeter- und Freistoßtor die notwendigen Roten Karten, war doch jeweils ein BWB-Spieler alleine aufs Tor zu marschiert. Nachdem die Gäste ausgeglichen hatten, brachte BWB das Remis nur mit Glück über die Zeit. „Da hätten wir auch noch verlieren können, aber das 2:2 geht schon in Ordnung“, fasste Müller zusammen.

SV Ofenerdiek - Türkischer SV 2:6. Im Stadtderby ließ Spitzenreiter TSV nichts anbrennen und liegt nun schon sechs Punkte vor den zweitplatzierten Bloherfeldern. „Das war ein Pflichtsieg für uns. Wir haben sehr clever gespielt. Momentan läuft es sehr gut, aber die ganz dicken Brocken warten auch noch auf uns“, sagte TSV-Trainer Cumhur Demir. Treffsicherster Akteur war Ertunc Sarigül, der den Torreigen eröffnete und insgesamt dreimal traf. „Wir haben vier Tore fast selbst geschossen und waren zu unkonzentriert. Jetzt gilt es, nach vorne zu gucken und die letzten Ergebnisse abzuhaken“, kommentierte SVO-Trainer Oliver Gerdes.

Kickers Wahnbek - GVO II 0:1. Völlig überraschend entführte GVO II drei Punkte bei den hochfavorisierten Platzherren. Yuri Mudry erzielte mit einem schönen Lupfer das Tor des Tages (67.). Die Gäste von Interimstrainer Willi Belke zeigten eine sehr konzentrierte Leistung und ließen die Kickers-Offensive kaum zur Entfaltung kommen. „Die Jungs haben die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Wahnbek hat eine bärenstarke Truppe, die auch ganz oben mitspielen wird, aber wir haben einfach super gestanden“, lobte Belke.

TuS Elsfleth - TuS Eversten II 5:2. Eigentlich sah es in Elsfleth für die Zweite von TSE gar nicht so schlecht aus. Nach 53 Minuten ging die Elf von Trainer Tammo Reints noch mit 2:1 in Führung, doch danach folgte „kollektives Versagen“ (Reints). „Anstatt mal solch eine Führung zu verwalten, rennen wir weiter nach vorne und bekommen dumme Gegentore. Bezeichnend war, dass wir nur eine Gelbe Karte bekommen haben und diese wegen Meckerns. Ohne Zweikämpfe kann man solch ein Spiel nicht gewinnen“, ärgerte sich Reints.

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