Oldenburg Unerwartet deutlich hat sich Tura 76 im Kellerduell der 1. Kreisklasse gegen den Türkischen SV durchgesetzt. Durch ein 6:1 gab der Aufsteiger die Rote Laterne an den Rivalen ab. Auch der SV Eintracht II sicherte sich drei Punkte im Abstiegskampf. Spitzenreiter SV Ofenerdiek erarbeitete sich durch ein 2:1 gegen Eversten III ein Polster auf den TuS Bloherfelde (Spiel bei Ohmstede II verlegt), der drei Punkte zurückliegt, aber zwei Partien weniger absolviert hat.

Tura 76 - Türkischer SV II 6:1. In einem sehr fairen Spiel setzte der Aufsteiger den Gast von Anfang an unter Druck und führte zur Pause verdient 2:0. Danach blieb ein Aufbäumen des neuen Schlusslichts aus. Im Gegenteil: Tura legte vier weitere Tore nach. Erst in der Schlussminute gelang Raid Soliman mit dem 1:6 noch etwas Ergebniskosmetik. „Meine Spieler haben eine starke läuferische Leistung gezeigt und sogar in der Höhe verdient gewonnen“, meinte 76-Coach Thomas Neumann.

TuS Eversten III - SV Ofenerdiek 1:2. Wie im Hinspiel hatte der SVO viel Mühe mit den TSE-Routiniers. Nach einem von Felix Wiesmann verwandelten Foulelfmeter rannte der Ligaprimus bis zur Pause erfolglos dem Rückstand hinterher. Kurz nach Wiederbeginn gelang Christian Nowak per Freistoß das 1:1. Nach einem gelungenen Angriff sicherte Sandro Uschkurat dem Favoriten die drei Punkte. „Ein verdienter Arbeitssieg“, sagte SVO-Co-Trainer Kai Lösekann.

GVO II - SW Oldenburg II 6:2. Unerwartet deutlich gewann der Vierte gegen den Dritten. „In der ersten Halbzeit war es ein vogelwildes Spiel. Die Angriffsreihen dominierten, die Abwehrreihen standen total neben sich“, sagte GVO-Coach Stefan Janssen-Braje. Sein Team führte zur Pause schon 5:2. Pech hatte Torwart Frank Ruge, der in der Pause verletzt vom Platz musste und durch einen Feldspieler ersetzt wurde. Ruge ist bereits der fünfte GVO-II-Keeper, der sich im Spiel verletzte.

Krusenbuscher SV - SV Eintracht II 1:4. Unbeeindruckt davon, dass ihnen der 1:0-Sieg gegen den Post SV aberkannt worden war (die NWZ berichtete), nutzten die Etzhorner die Fehler des Gegners gnadenlos aus. Dreimal patzte die KSV-Abwehr, jedesmal lag der Ball im Netz. „Wir haben in der Abwehr Anfängerfehler gemacht“, ärgerte sich Trainer Lutz Hofmann. Nach der Pause berannte sein Team das Gästetor, nutzte aber nur eine der vielen Chancen.

VfL III - FC Ohmstede III 2:3. In einem ausgeglichenen und kampfbetonten Spiel hatten die Gäste vor der Pause das Glück auf ihrer Seite. Ihr 1:0 war ein Eigentor, beim 2:0 schoss Pascal Kerperin den Ball nach einem Torwartfehler aus 25 Metern ins leere Tor. Der VfL III rannte dem Rückstand hinterher, vergab aber zu viele Chancen. Nach dem 1:2 sorgte ein berechtigter Elfmeter für die Entscheidung. „Mit dem 1:3 war das Spiel erledigt. Wir haben im Moment kein Glück, Ohmstede hat kein Tor aus dem Spiel heraus gemacht“, sagte VfL-III-Coach Peter Felsen.

Post SV - TuS Eversten II 2:0. In einer Partie ohne große Höhepunkte setzten sich die Gastgeber verdient durch. Kai Rösler kurz vor der Pause und Maik Mühl kurz nach Wiederbeginn entschieden die Partie. „Man hat schon gemerkt, dass es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr geht. Wir wollen aber trotzdem noch versuchen, Platz drei hinter Ofenerdiek und Bloherfelde zu erreichen“, formulierte Post-Coach Jo Alder jetzt als Saisonziel.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.