OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga stand das Spitzenspiel in Wiefelstede im Blickpunkt des Interesses.

SVE Wiefelstede - Türkischer SV 4:1. Die Meisterschaft in der Kreisliga ist entschieden. Mit dem souveränen 4:1-Sieg machte Wiefelstede schon drei Spieltage vor Saisonende den Aufstieg in die Bezirksliga klar. „Gratulation! Sie waren das konstanteste Team und haben es verdient“, meinte TSV-Trainer Cumhur Demir. Gar nicht einverstanden zeigte er sich dagegen mit der Schiedsrichter-Leistung im Spitzenspiel. Schon nach drei Minuten köpfte ein SVE-Spieler den Ball an den Innenpfosten, von wo der Ball wieder ins Feld sprang. Der Referee entschied jedoch auf Tor.

„Niemals war der drin. Meine Spieler haben leider danach zu sehr mit dieser Entscheidung gehadert“, erklärte Demir, dessen Elf zur Pause schon 0:4 hinten lag. Nach dem Wechsel kontrollierte Wiefelstede das Spiel, der TSV betrieb durch Demirtürk noch Ergebniskosmetik. „Klar hat Wiefelstede verdient gewonnen. Aber es ist schon schade, wenn ein Spitzenspiel so beeinflusst wird“, beklagte Demir.

BW Bümmerstede - Kickers Wahnbek 1:1. Das Duell im Niemandsland der Liga endete unentschieden. Nach dem frühen Rückstand zeigte Bümmerstede mit einer Notelf vor allem in der zweiten Hälfte eine starke Leistung und verdiente sich den Ausgleich von Dominik Ludwig vier Minuten vor dem Abpfiff. „Man muss ein großes Lob an die Jungs aussprechen, die haben das richtig gut gespielt. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, die aber teilweise kläglich vergeben. Das Remis geht schon in Ordnung“, analysierte Teammanager Kai Antonschmidt.

VfL Edewecht - TuS Eversten II 4:2. Einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt setzte es für Eversten II. Durch die 2:4-Niederlage beim unmittelbaren Konkurrenten Edewecht rutschte die Mannschaft von Trainer Tammo Reints auf einen Abstiegsplatz ab. „Wir haben wieder katastrophale Abwehrfehler gemacht“, meinte Reints, dessen Elf früh 1:3 in Rückstand geriet. „Es haben scheinbar einige immer noch nicht kapiert, worum es hier geht und worauf es im Abstiegskampf ankommt“, kritisierte Reints.

Viktoria Scheps - GVO II 2:2. Einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sicherte sich dagegen GVO II. Damit hat die Mannschaft von Trainer Thomas Absolon vier Zähler mehr als Eversten auf dem Konto. In Scheps besorgte Aslan die Gästeführung, doch die Ammerländer drehten die Partie. Hartmann glich nach einer schönen Kombination aus. „Wir waren nicht so gut wie zuletzt, aber es kann nicht immer aufwärts gehen. Wir können mit dem Punkt gut leben“, so Absolon.

TuS Bloherfelde - TuS Elsfleth 2:0. Seine Pflicht erfüllt hat der TuS Bloherfelde gegen die auswärts schwachen Elsflether. Flamur Demiri und Kevim Imkeit erzielten die Tore zum 2:0-Sieg. „Irgendwie war bei uns diesmal sehr viel Unruhe im Spiel. Spielerisch konnten wir nicht so überzeugen wie in den letzten Partien“, meinte TuS-Co-Trainer Hartmut Meints, der trotzdem die Mehrzahl an klaren Chancen auf Seiten seiner Mannschaft sah.

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