OLDENBURG OLDENBURG - Ihre weiße Weste eindrucksvoll verteidigt haben die Kreisliga-Fußballer vom Türkischen SV.

Post SV – Türkischer SV 1:7. Der Tabellenführer setzte die Platzherren zwar stark unter Druck, das Post-Bollwerk hielt aber fast eine Stunde Stand. Peter Hatzler hätte das Schlusslicht sogar in Führung bringen können. Nach dem 0:1 durch Tino Rodehau (54.) glich Kai Görke zwar schnell aus, durch einen fragwürdigen Elfmeter ging der TSV aber erneut in Front. Spätestens nach dem 1:4 ließen die Gastgeber die Köpfe hängen und ergaben sich. „Man darf sich einfach nicht so abschlachten lassen. Manche sollten sich fragen, ob sie nicht die falsche Sportart gewählt haben“, ärgerte sich Post-Coach Jo Alder. Sein Gegenüber, TSV-Spielertrainer Cumhur Demir, zeigte sich natürlich hochzufrieden: „Letztlich war es standesgemäß – in den nächsten Spielen wird sich zeigen, ob wir zurecht ganz oben stehen.“

Krusenbuscher SVSVE Wiefelstede II 3:1. Der Gastgeber zeigte sich gut erholt vom Ausscheiden aus dem Pokal und nahm sofort das Heft in die Hand. Mario Herold traf früh zum 1:0. Denis Culha legte allerdings erst in der 70. Minute das 2:0 nach. Raimund Schielke und Christian Bruns vergaben gute Möglichkeiten, das Spiel eindeutiger zu gestalten. Der Gast kam überraschend zum Anschluss. Dirk Aschemann erhöhte jedoch auf 3:1, verletzte sich dabei aber und musste mit einem Trümmerbruch im Sprunggelenk ins Krankenhaus eingeliefert werden.

TuS WesterloySV Ofenerdiek 2:2. Der SVO hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Vor allem Nikolai Frank zeigte sich auf der rechten Seite enorm laufstark. Zur Pause führte Ofenerdiek allerdings nur 2:1. Danach kippte das Spiel. Die Gäste kamen zwar zu Konterchancen, Westerloy hatte jedoch die klareren Möglichkeiten und verdiente sich das Remis. „Mit einem Punkt in Westerloy kann man zufrieden sein“, so SVO-Coach Bodo Gucanin.

GVO Oldenburg II – Viktoria Scheps II 1:1. Die Gastgeber bestimmten in der ersten Hälfte das Spiel. Trotz der Überlegenheit sprang bis zur Pause nur ein Treffer heraus. Jens Saathoff nutzte eine Vorlage des starken Thomas Mirek zum 1:0 (15.). Nach der Pause vergab Tim Kaissis das 2:0 (52.). Danach drehte sich das Spiel. Die Ammerländer übernahmen die Initiative, kamen allerdings erst in der Nachspielzeit durch einen direkt verwandelten Freistoß zum Punktgewinn.

TuS LehmdenVfL Oldenburg II 2:2. Die Gäste erwischten einen Start nach Maß. Bereits nach drei Minuten markiert Oskar Celik das 1:0. Aus der Distanz glich Lehmden aber nur wenig später aus. Beide Teams ließen danach einige Chancen aus. Nach einer Flanke von Nils Reckemeyer brachte Celik den VfL erneut in Front. Wie die erste Mannschaft kassierte aber auch die Zweite spät den Ausgleich. Die Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Keeper Marcel Eichhorst packte nicht konsequent zu, und Lehmden staubte zum 2:2 ab. „Das Ergebnis geht in Ordnung, aber man muss so eine Führung auch einmal über die Zeit bringen“, so VfL-Coach Detlef Blancke.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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