OLDENBURG Krusenbusch kassierte im Derby gegen Medya erneut eine hohe Niederlage. Die GVO-Reserve machte es dem TSV so schwer wie möglich.

Von Jan Zur Brügge OLDENBURG - Die Titelentscheidung in der Fußball-Kreisliga ist gefallen. Im Tabellenkeller muss der KSV dagegen weiter um den Klassenerhalt zittern.

Türkischer SV – GVO Oldenburg II 4:0. „Wir haben es dem TSV so schwer wie möglich gemacht, aber das ist halt eine tolle Mannschaft, die sich den Titel wirklich verdient hat“, so GVO-Coach Andreas Siepe. Vor allem in der ersten Halbzeit boten die Gäste gut Paroli, mussten aber ein unglückliches Gegentor einstecken. Nach der Pause stellte Tino Rodehau, der für den verletzten Cenk Gök kam, innerhalb von nur sieben Minuten die Weichen für die frühzeitige Meisterfeier (60., 67.). Tarkan Demirtürk, der sich mit Christian Hoppe über 90 Minuten ein rassiges Duell lieferte, machte alles klar (80.). „Wir haben in der Saison fast keine Schwächen gezeigt und die Erwartungen von unseren Fans und Sponsoren voll erfüllt“, freute sich TSV-Spielertrainer Cumhur Demir, der nun mit Nachdruck die Planungen für die Bezirksliga vorantreiben will.

Post SV – TuS Lehmden 1:1. Erneut lag der Gastgeber früh zurück (2.). Andre Ahlers glich aber schnell aus. Danach bot sich eine offene Partie. Post-Stürmer Peter Hatzler traf in der ersten Hälfte den Pfosten. Trotz einer Roten Karte (59.) kam Lehmden in Unterzahl zu Chancen und scheiterte ebenfalls einmal nur am Aluminium. „Es wäre mehr drin gewesen, aber das Remis geht in Ordnung“, so Post-Coach Jo Alder.

SV OfenerdiekTuS Petersfehn 6:0. Der SVO ging früh in Front, vergab danach aber eine höhere Führung und nach der Pause kehrte kurz der „Schlendrian“ ein. Petersfehn nutzte dies aber nicht und kassierte dann in kurzer Zeit drei Treffer. „Meinen Glückwunsch an den verdienten Meister“, schickte SVO-Coach Bodo Gucanin einen Gruß an das Team auf Platz eins. Dort hätte der SVO auch gern Platz genommen: Gucanin: „Wenn ein Team so souverän den Titel holt, muss man die Leistung aber voll und ganz anerkennen.“

SVE Wiefelstede II – VfL Oldenburg II 1:1. Die Gäste dominierten zunächst und gingen in Front (14.), legten aber trotz guter Chancen nicht nach. Denis Pezük vergab sogar einen Foulelfmeter. Die zweite Hälfte verlief ausgeglichener, und kurz vor Schluss fiel der Ausgleich. „Das Spiel hätten wir gewinnen müssen, aber man merkt schon, dass die Saison dem Ende entgegen geht“, so VfL-Coach Detlef Blancke.

Krusenbuscher SVFC Medya 2:5. Die Platzherren benötigen im Abstiegskampf jeden Punkt und begannen dementsprechend engagiert. Der KSV ging auch in Front, legte aber trotz einiger Möglichkeiten nicht nach. Nachdem Rifat Akbas ausgeglichen hatte, spielte Medya nach der Pause als Team und zog innerhalb von nur zehn Minuten auf 4:1 davon. Denis Culha verkürzte zwar, mit seinem dritten Treffer machte Rifat Akbas aber alles klar (80.). Der FC verschoss sogar noch einen Strafstoß (85.). „Nach den drei schnellen Toren hatten wir nichts mehr zuzusetzen“, meinte KSV-Coach Günter Herold enttäuscht.

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