OLDENBURG In der Fußball-Bezirksliga spielten die drei Oldenburger Teams:

Türkischer SV - FC Olympia 1:0. Aufsteiger TSV feierte im fünften Heimspiel den fünften Sieg und löste den VfL Wildeshausen aufgrund dessen 1:2-Niederlage in Obenstrohe an der Tabellenspitze ab. „Wir genießen diesen Lauf, aber Aufstieg ist bei uns kein Thema“, erklärte TSV-Trainer Cumhur Demir. Seine Elf machte von Beginn an das Spiel und war klar feldüberlegen. Saiem Derman und Harun Cabuk vergaben zunächst gute Torchancen, dann sorgte Ibo Temin nach einer halben Stunde auf Vorlage von Flamur Demiri für das Tor des Tages. In der Folge ließen erneut Cabuk und Juri Mudry zwei Hochkaräter aus. Die Gäste aus Wilhelmshaven wurden in der zweiten Hälfte offensiver, kamen aber nur nach Standardsituationen gefährlich vor das TSV-Gehäuse. „Wir haben es versäumt, noch das eine oder andere Tor nachzulegen, so dass wir bis zum Ende zittern mussten“, meinte Demir.

Frisia Wilhelmshaven - TuS Eversten 3:0. Seinen Abwärtstrend fortgesetzt hat Eversten beim vorher sieglosen Tabellenschlusslicht Frisia. Allerdings stimmte laut Trainer Andreas Siepe diesmal die Einstellung und auch die Leistung. Nur das eigene Unvermögen in der Chancenauswertung und die schwache Schiedsrichter-Leistung waren für die ansonsten überlegenen Oldenburger ausschlaggebend für die Niederlage. „Ich rede normal nicht gern über Schiedsrichter-Leistungen, aber das war unter aller Kanone. Wir wurden dauernd ins Abseits gewunken, und das in Situationen, die niemals Abseits gewesen sein können. Dazu hätten wir drei Elfmeter bekommen können. Sogar der gegnerische Trainer hat sich bei mir entschuldigt“, zeigte sich Siepe angefressen. Nach sieben Minuten war seine Elf in Rückstand geraten und musste in der Schlussphase noch die Gegentore zwei und drei hinnehmen. „Wir müssen uns aber auch an die eigene Nase fassen. Wir haben reihenweise Torchancen gehabt, aber alle kläglich vergeben. Die Einstellung aber hat gestimmt“, meinte Siepe.

Jahn Delmenhorst - VfL Oldenburg II 3:1. Im fünften Auswärtsspiel setzte es für den VfL II die fünfte Niederlage. Das Team von Trainer Ulf Kliche zeigte eine starke Anfangsphase und ging verdient durch Sebastian Elvers in Führung (14.). Danach fehlte der jungen Mannschaft jedoch die Sicherheit im Spiel. Auf der anderen Seite wurde Delmenhorst immer stärker. Die Gastgeber glichen nach 33 Minuten aus. „Da merkte man schon, wie die Köpfe runter gingen. Mir hat der Glaube gefehlt, dass wir das Spiel trotzdem gewinnen können“, sagte Kliche. Nach der Pause schafften es die Gäste nicht mehr, gegenzuhalten. Jahn kontrollierte jetzt das Spiel und schoss sich verdientermaßen den Sieg heraus. „Es wird Zeit, dass wir ein Erfolgserlebnis bekommen, damit das Selbstvertrauen bei den Spielern steigt“, betonte Kliche, dessen Elf auf den vorletzten Platz abrutschte.

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