OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga gab es am Wochenende gleich drei Oldenburger Duelle.

FC Medya - Türkischer SV 1:2. Im Derby gab sich der TSV auch vor der stattlichen Kulisse von rund 700 Zuschauern keine Blöße. Harun Cabuk brachte den Tabellenführer in einer durchweg fairen Partie schon in der 2. Minute in Führung. In der Folge dominierte der TSV, Medya hielt gut dagegen. Nach 43 Minuten war es erneut Cabuk, der mit einem schönen Lupfer für das 2:0 sorgte. Nach der Pause wurde Medya stärker und kam durch einige Standardsituationen gefährlich vor das TSV-Gehäuse. So war es auch ein abgefälschter Freistoß von Rene Ostendorf, der in der 90. Minute für den 1:2-Endstand sorgte.

„Wir haben uns in der zweiten Hälfte etwas zu weit zurückgezogen, vor der Pause aber klar dominiert und verdient gewonnen“, resümierte TSV-Trainer Cumhur Demir. Medya-Coach Erol Yurt war stolz auf seine junge Mannschaft: „Vor so einer großen Kulisse sind die Jungs sicher zunächst nervös gewesen. Aber wir haben uns sehr teuer verkauft, und wäre das Spiel noch zehn Minuten länger gegangen, bin ich mir sicher, dass das 2:2 noch gefallen wäre.“

TuS Bloherfelde - TuS Eversten II 4:1. Den zweiten Sieg der Saison bejubelte Bloherfelde. Nach der Pause trafen Benny Junge und Kevin Imkeit schnell zum 2:0, ehe Eversten verkürzte. Erneut Junge und Andrej Bossert trafen dann aber zum verdienten Heimsieg.

„Ich bin absolut erleichtert. Die Einstellung war gut. Wir sind als Mannschaft geschlossen aufgetreten“, lobte TuS-Trainer Andre Löhner. TSE-Coach Tammo Reints kritisierte zu viele individuelle Fehler und den Schiedsrichter: „Wir haben gegen zwölf Leute gespielt. Zwei Tore waren klar abseits. Wir haben Bloherfelde aber auch mit unseren Fehlern stark gemacht.“

GVO - Post SV 5:2. Den ersten Saisonsieg bejubelte GVO. Überragender Spieler war dabei Daniel Niemann, der drei Treffer selbst erzielte und noch einen weiteren vorlegte. Die anderen Tore für die in den Zweikämpfen überlegenen Platzherren erzielten Marcho und Kaissis. Die Gäste vom Post SV fanden nur nach dem 1:2 von Keller kurz ins Spiel und hätten beinahe ausgeglichen. Das 1:3 kurz vor der Pause bedeutete den Genickbruch für Post.

„Mir fehlen teilweise die Worte. Wir haben nichts umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir müssen viel mehr kämpfen und laufen, so werden wir jetzt auch trainieren“, sagte Post-Trainer Jo Alder. GVO-Coach Thomas Absolon zeigte sich zufrieden: „Wir hatten den unbedingten Siegeswillen. Die Laufbereitschaft hat gepasst. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung.“

BW Bümmerstede - SV Brake II 1:3. Weiter nicht in die Erfolgsspur findet Bümmerstede. Überraschend setzte es gegen Aufsteiger Brake die dritte Niederlage der Saison. Die Gastgeber mussten schon früh einem 0:2-Rückstand hinterher rennen. In den zweiten 45 Minuten war es dann Helge Ommen, der seine Mannschaft zurück ins Spiel brachte, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. In der Schlussminute sah Torwart Nils Husemann zudem wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums die Rote Karte.

TuS Elsfleth - SV Ofenerdiek 4:3. Nach der knappen Niederlage haderte SVO-Trainer Oliver Gerdes mit dem Schiedsrichtergespann: „Wir durften diesmal nicht gewinnen“, meinte er und sprach von zahlreichen Fehlentscheidungen, die darin gipfelten, dass der mögliche 4:4-Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit wegen angeblichen Handspiels abgepfiffen wurde.

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