OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga waren über Ostern mehrere Oldenburger Teams gefordert, Eversten sogar zweimal. Im Mittelpunkt des Interesses stand das Stadtduell zwischen dem Türkischen SV und dem FC Medya.

TuS Eversten II - TuS Bloherfelde 2:0. Mit diesem Heimsieg setzte sich Eversten von der Abstiegszone ab, während Bloherfelde kurz vor dem Gang in die Kreisklasse steht. „Das war es zu 90 Prozent. Mit so einer Leistung haben wir auch nichts in der Kreisliga zu suchen“, konstatierte TuS-Trainer Andre Löhner. Kai Hofmann mit einem Kopfballtor und Maurice Gatzke trafen für TSE. Everstens Torwart Ralf Hochhäusler sicherte mit einer starken Parade nach einem Neugebauer-Freistoß die Führung. Außerdem wurde den Gäste beim Stand von 0:1 ein klarer Elfmeter verweigert. „Es kommt halt alles zusammen. Eversten hat aber auch ohne unfair zu spielen acht gelbe Karten bekommen, wir dagegen keine. Und das sagt im Abstiegskampf schon einiges aus“, erklärte Löhner. „Wir haben Wiedergutmachung für die schwache Leistung gegen Rastede betrieben“, sagte dagegen TSE-Trainer Tammo Reints.

TuS Eversten II - FC Rastede 1:6. Zwei Tage zuvor zeigten sich die Oldenburger noch in mieser Verfassung. „Die Einstellung war schlecht und es wurden zu viele individuelle Fehler gemacht. Man hatte das Gefühl, die Kraft sollte für das Bloherfelde-Spiel gespart werden“, so Reints.

Türkischer SV - FC Medya 5:0. Im Derby setzte sich der Spitzenreiter deutlich durch. Beide Trainer waren sich jedoch im Anschluss einig, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen sei. Nach der frühen TSV-Führung durch Cabuk wurde Medya stärker und hatte durch Ostendorf die große Chance zum Ausgleich. In der zweiten Hälfte konterte der TSV zwei Mal und traf anschließend noch mit zwei direkten Freistößen zum 5:0. „Wir waren sicher nicht überragend, haben fußballerisch aber einen Schritt nach vorne gemacht“, sagte TSV-Trainer Cumhur Demir. Sein Gegenüber Erol Yurt zeigte sich frustriert: „Das Ergebnis ist drei Tore zu hoch. Wir haben teilweise sogar dominiert. Aber man muss seine Chancen auch nutzen.“

Post SV - GVO Oldenburg 2:1. Durch ein Tor von Jan Schmitt in der zweiten Minute der Nachspielzeit gewann Post gegen den GVO durchaus glücklich. Zunächst waren die Platzherren besser und führten verdient, doch nach der Pause und dem Ausgleich durch Hoppe dominierte nur noch GVO. „Wir haben das Fußballspielen eingestellt. Es war insgesamt ein schwaches Spiel von beiden“, meinte Post-Trainer Jo Alder. GVO hatte noch zwei Chancen zur Führung, ehe man in der Nachspielzeit das 1:2 hinnehmen musste. „Das ist nun schon mehrfach passiert. Es ist besonders bitter, weil wir viel investiert haben“, sagte GVO-Trainer Thomas Absolon.

SV Ofenerdiek - TuS Elsfleth 5:2. Den nächsten Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt feierte der SVO. Entscheidender Mann bei den Ofenerdiekern war erneut Martin Sodtke, der alleine drei Tore erzielte. Außerdem trafen Sandro Uschkurat und Stephan Schröer. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Das Ergebnis ist deutlicher als der Spielverlauf. Wir haben einen kleinen Lauf, der gerne so weitergehen kann“, resümierte der zufriedene SVO-Trainer Oliver Gerdes.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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