OLDENBURG Alle Augen waren am Mittwochabend auf das Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga gerichtet.

Türkischer SV - BW Bümmerstede 2:0. Der Türkische SV hat schon am fünften Spieltag ein kräftiges Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft gesetzt. In einem gutklassigen Gipfeltreffen waren die Platzherren von Beginn an feldüberlegen, kamen aber zunächst nicht zu klaren Torchancen. Stattdessen war Bümmerstede bei Kontern stets gefährlich.

Helge Ommen hatte für die Gäste sogar die Führung auf dem Fuß (51.), legte aber aus sechs Metern noch mal quer, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Im direkten Gegenzug ging der TSV in Führung: Tarkan Demirtürk zirkelte den Ball vom Sechzehner aus in den Torwinkel.

„Das ist eine absolute Schlüsselszene gewesen. Helge muss das 1:0 machen. Dann kommt der Gegenzug und Demirtürk zeigt seine individuelle Klasse“, erklärte BWB-Betreuer Kai Antonschmidt. Mit der Führung im Rücken wurde der Gastgeber immer stärker und vergab noch einige Tormöglichkeiten, ehe Flamur Demiri in der 70. Minute das 2:0 erzielte. Eine Schlussoffensive der Gäste blieb aus.

„Wir haben das Spiel gemacht und auch sehr schöne Spielzüge gezeigt. Meist waren wir den Tick schneller als Bümmerstede und hatten am Ende mehr Kraft“, analysierte TSV-Trainer Cumhur Demir. Antonschmidt erkannte die verdiente Niederlage an: „TSV war spielerisch und läuferisch schon eine Klasse für sich. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie hat alles versucht.“

SV Brake II - TuS Bloherfelde 1:0. Die Gäste brauchten eine Halbzeit, um sich an den Kunstrasen zu gewöhnen, standen aber sicher und ließen keine Chancen zu. Nach dem Wechsel traf Benny Junge nur den Pfosten. Dann geriet die Elf von Trainer Andre Löhner nach einem Fehlpass im eigenen Strafraum in Rückstand (51.).

Bloherfelde machte auf und hatte durch Imkeit und Bossert die Riesenchance zum Ausgleich, konnte sich aber auch bei Torwart Kai Motzkus bedanken, dass es bei einem Gegentor blieb. Löhner: „Wir gehen nicht richtig in die Zweikämpfe, spielen nicht aggressiv genug. Wenn es so weitergeht, wird es eine ganz schwere Saison.“

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