OLDENBURG Das Halbfinale im Fußball-Kreispokal ist komplett. Nach dem Kreisklassisten Polizei SV (2:1 gegen Neuenwege) haben sich auch die drei Kreisligisten Türkischer SV, GVO und TuS Bloherfelde für die Vorschlussrunde qualifiziert.

SW Oldenburg - Türkischer SV 0:1. Im Duell der Spitzenreiter hat sich der Kreisligist gegen den Kreisklassisten knapp durchgesetzt. Gastgeber SWO zeigte auch gegen den TSV, dass er eine starke Mannschaft hat und Topfavorit auf den Aufstieg in die Kreisliga ist. Zwar waren die Gäste über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, allerdings standen die Platzherren kompakt in der Defensive und ließen kaum Torchancen zu.

In der zweiten Hälfte hatten Oliver Kleinhans und Jost Pott zwei gute Möglichkeiten für den SWO, ehe Saiem Derman fünf Minuten vor dem Ende mit einem 25-Meter-Schuss für den entscheidenden Siegtreffer sorgte.

„Wir waren klar spielbestimmend, aber es war ein hartes Stück Arbeit. SWO wird wohl aufsteigen und könnte auch in der Kreisliga im sicheren Mittelfeld mitspielen“, bilanzierte TSV-Trainer Cumhur Demir.

TuS Eversten II - TuS Bloherfelde 2:4. Im Kreisliga-Duell waren die Gäste in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und führten verdient durch Treffer von Andrej Bossert und Jan-Ole Meyer mit 2:0. „Wir waren viel zu weit weg von den Gegenspielern und haben einfache Fehler gemacht“, kritisierte TSE-Trainer Tammo Reints. Nach dem Wechsel stellte er von Viererkette auf Libero um, und seine Elf kam immer besser ins Spiel.

Thomas Rüthemann und Bektas Salihi glichen per Doppelschlag (65., 70.) aus. Kurze Zeit später musste Sebastian Strutz mit Gelb-Rot den Platz verlassen (Reints: „Völlig überzogen“). Bloherfelde konterte durch einen Doppelpack von Benny Junge. Reints: „Der Platzverweis und das 2:3 waren die Knackpunkte.“

Krusenbuscher SV - GVO 2:3. Mit einer Menge Glück im Gepäck zog Kreisligist GVO bei Kreisklassist Krusenbusch ins Halbfinale ein. Gleich in der 2. Minute ging KSV durch Johann Arnold in Führung, doch Johannes Hartmann und Henrik Heeren per Foulelfmeter drehten die Partie noch vor der Pause.

Als Heeren kurz nach dem Wechsel auf 3:1 erhöhte, schien die Partie entschieden. „Wir dachten wohl, das Spiel sei gegessen“, wusste GVO-Trainer Thomas Absolon. Doch die Platzherren lieferten nun einen echten Pokalfight, verkürzten durch Raimund Schielke auf 2:3 und hatten in der Schlussphase gute Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Doch weder Schielke noch Mahmut Tayser nutzten ihre klaren Torchancen. „Wir können uns bei Torwart Benjamin Kauffeldt bedanken, dass wir weiter sind“, erklärte Absolon.

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