Oldenburg Während die Formation „Suplimento“ vom Hundsmühler TV ausgiebig jubeln durfte, ist die OTB-Tanzgruppe „2faces“ ein wenig betrübt von den Deutschen Meisterschaften im Bereich Dance zurückgekehrt. Die Oldenburgerinnen zeigten in der Altersgruppe 30+ im sächsischen Frankenberg eine ansprechende Leistung, mussten sich mit 14,299 Punkten aber hinter „Suplimento“ (14,533) und Rivalinnen aus Leipzig (14,366) mit Rang drei begnügen. Die ebenfalls sehr leistungsstarke OTB-Formation „Ephemera“ verpasste in der 18+-Klasse als Vierter knapp eine Medaille.

Die jüngere Formation aus Oldenburg um Trainerin Nadine Kühn sowie Hilke Kayser, Kea Osterthun, Julia Behrendt, Ann Cathrin Steinbach, Meike Schwarz und Linda Voß erreichte im Vorkampf souverän das Finale am nächsten Tag und zeigte sich in einem hochklassigen Teilnehmerfeld „technisch auf höchstem Niveau“, fand OTB-Fachbereichsleiterin Susanne Köster, die die „2faces“ trainiert.

Jekaterina Smolina, Katja Leinau, Mareike Juds, Frauke Würtz, Claudia Volk, Corina Paradies sowie Carina und Bianca Matzel hatten sich über den Vorkampf direkt für das Finale qualifiziert. Am Ende kam der OTB in der Bewertung der Choreographie (A-Note) mit 7,433 Punkten auf einen besseren Wert als die Rivalen vom HTV (7,200) und Leipzig (7,266). Das Team aus dem Landkreis lag in der Ausführung (B-Note) aber mit 7,333 Zählern klar vor den Rivalinnen aus Sachsen (7,100) und dem OTB (6,866).

„Mit dem vielschichtigen Thema ,Grenzen überwinden’ haben wir aufgrund der hochwertigen technischen Leistungen zum dritten Mal die Goldmedaille geholt“, freute sich HTV-Trainerin Cornelia Burckert über den nächsten Triumph nach 2011 und 2015.

Pikant war das Ergebnis, weil Köster, die seit einem Jahr die Kampfrichter-A-Lizenz besitzt, im Finale die B-Note bewerten musste. „Für uns ist das immer schlecht, wenn unsere Trainerin wertet – sie kennt ja unsere Fehler genau“, meinte OTB-Kapitänin Juds schon vor dem Wettkampf. Für sie nehme eine „objektive Bewertung und sportliche Fairness“ immer „einen besonders wichtigen Stellenwert“ ein, erklärte Köster.

„So flossen trotz Medaille leider ein paar Tränen. Aber diese müssen schnell getrocknet werden“, sagte die Fachbereichsleiterin mit Blick darauf, dass es Ende nächster Woche in Röbel an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) um die DM-Titel in der Kategorie Gymnastik und Tanz geht. Die Doppel-Landesmeisterinnen „2faces“ haben wie „Ephemera“ das Ticket gelöst.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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