Oldenburg Ihre Erfolgsgeschichte fortgeschrieben haben die Routiniers von BW Bümmerstede beim diesjährigen „Erdinger-Cup“ der Ü-32-Teams im Rahmen der Oldenburger Stadtmeisterschaften im Hallenfußball. Der Seriensieger sicherte sich am späten Freitagabend durch ein 2:0 (0:0) im Neunmeterschießen gegen den Post SV verdient den vierten Titel in Folge. Dritter wurde der FC Wittsfeld vor Ohmstede.

„Wir sind mit dem zweiten Platz absolut zufrieden“, freute sich Post-Torwart Timo Wiekhoff, der in allen Spielen der große Rückhalt seines Teams war und bester Keeper des Turniers wurde. Erfolgreichster Torschütze war Oskar Celik (FC Medya). „Post hatte sich das Neunmeterschießen im Endspiel verdient“, meinte BWB-Sportleiter Rene Heintze, dessen Team die beste Mannschaft des Turniers war.

Falsch wahrgenommen

Der erneute Sieg hatte aber einen faden Beigeschmack. Zwei Situationen sorgten für Unmut. Kai Pankow verhinderte im Gruppenspiel gegen Ofenerdiek mit einem Handspiel auf der Linie das 2:2. Schiedsrichter Burchhard Redenius nahm die Situation falsch wahr – und entschuldigte sich zum Turnierschluss beim SVO für seinen Blackout. Dass die Bümmersteder nach der Aktion ein Handspiel vehement bestritten und nicht die Größe hatten, Redenius auf den Irrtum hinzuweisen, fand keinen Beifall in der Halle.

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Den unschönen Höhepunkt lieferte BWB-Angreifer Hakan Cengiz im Finale. Kurz vor Schluss wurde er zu Recht wegen eines Foulspiels für zwei Minuten des Feldes verwiesen und durfte deshalb nicht am Neunmeterschießen teilnehmen. Darüber erregte Cengiz sich so sehr, dass er Schiedsrichter Michael Rose solange beschimpfte, bis dieser ihm die Rote Karte zeigte.

„Das war eine absolut unnötige und unangebrachte Aktion. So eine Ü-32-Meisterschaft soll allen Spaß machen“, sagte Post-Coach Jo Alder. Bei der Pokalübergabe kam es zu Unmutsäußerungen im Publikum.

Im Halbfinale hatte der spätere Sieger den Routiniers des FCO beim 4:0 keine Chance gelassen. „Wir sind endlich wieder ins Halbfinale gekommen“, freute sich Ohmstedes Spieler Markus Rastetter. Im zweiten Halbfinale zwischen Post und Wittsfeld ging es nach einem 0:0 ins Neunmeterschießen. Erst nach 20 Schüssen stand Post als Endspielteilnehmer fest.

FC Medya zeigt Größe

Im Neunmeterschießen um Platz drei sicherten sich die Wittsfelder durch ein 2:1 bei ihrer ersten Teilnahme am „Erdinger-Cup“ gleich Platz drei. „Ein sensationelles Ergebnis und viel mehr als wir erwartet haben“, freute sich Präsident Sören Alperstädt.

Dabei wäre der Neuling fast durch einen Fehler der Turnierleitung nach der Vorrunde auf der Strecke geblieben. Die hatte für die Partie FC Medya gegen SV Ofenerdiek ein 5:0 für Medya notiert, in Wirklichkeit hatte Medya nur 2:0 gewonnen. In diesem Fall wäre Medya in der Gruppe A Zweiter vor Wittsfeld gewesen. Vereinsvorsitzender Emin Tolan zeigte aber Sportsgeist und eilte sofort zur Turnierleitung. „Wittsfeld hat sich den zweiten Platz verdient. Auf diese Weise wollen wir nicht ins Halbfinale“, meinte er.

Die Vorjahreshalbfinalisten Ofenerdiek und Eintracht waren chancenlos. In der Gruppe B gab es ein knappes Rennen um die Halbfinal-Plätze. Post musste nach dem 0:0 in seinem letzten Spiel gegen GVO dem schon gescheiterten Vorjahreszweiten Krusenbuscher SV und dem ebenfalls schon ausgeschiedenen TuS Eversten die Daumen drücken, dass diese ihre letzten Spiele nicht verlieren.

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