Oldenburg /Schwerin Dass sie zur nationalen Spitze gehören, haben acht Perspektivkader-Sportakrobatinnen des OTB am Wochenende bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften (12 bis 19 Jahre) in Schwerin einmal mehr gezeigt. „Wir müssen zwar noch an einigen kleinen Stellschrauben drehen und die Choreographien weiter perfektionieren, aber wir sind absolut auf dem richtigen Weg“, meinte Trainer Manuel Karcz-marzyk nach den DM-Auftritten seiner Schützlinge, die sich unter anderem durch gute Leistungen für die WM 2016 empfehlen wollten.

„Ein ganz erlesenes Starterfeld war in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns zusammengekommen“, sagte OTB-Trainerin Christiane Karczmarzyk und ergänzte: „Den 1600 Zuschauern wurde in der Palmberg-Arena eine spektakuläre Show geboten.“

Insgesamt 32 Formationen mit vielen deutschen EM-Teilnehmern waren in Schwerin am Start. Der Wettkampf war vom Deutschen Sportakrobatikbund (DSAB) zur WM-Sichtung deklariert worden. 14 Paare und Gruppen nutzen die Chance, sich für die Weltmeisterschaft 2016 aufzudrängen.

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In der Altersklasse der 11- bis 16-Jährigen hinterließ das OTB-Damenpaar Pia Buttjes und Laura Karczmarzyk vor den Augen des Bundestrainers einen guten Eindruck. Für das Duo stand am Ende Platz vier in der Dynamic-Übung und Rang drei mit 26,10 Punkten in der Balance-Übung zu Buche.

Bei den Damengruppen, der an diesem Wochenende am härtesten umkämpften Disziplin, gingen zwei OTB-Trios an den Start. Alina Heinowski, Roméa Güttler und Anna Hannemann zeigten wie Larissa und Luisa Stuntebeck mit Jeltje Thal stabile Leistungen.

Letztere sorgten für eine Premiere der OTB-Sportakrobatinnen. Sie schafften den Einzug in das Mehrkampf-Finale am Sonntag. „Unsere Zwillinge mit Jeltje behielten im Jubel der Zuschauer in der Arena die Nerven und konnten ihre Trainingsleistung abrufen“, meinte Manuel Karcz­marzyk und ergänzte: „Das Erreichen des Finales stellt einen neuen Entwicklungsschritt da.“

Für Thal und die Stuntebeck-Schwestern sprang letztlich Platz fünf heraus. Heinowski, Güttler und Hannemann hatten knapp das Finale verpasst, zeigten aber neue richtungsweisende Elemente wie den Doppelbücksalto.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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