Eltern müssen Kinder gegen Masern impfen lassen
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Entscheidung Des Bundestages
Eltern müssen Kinder gegen Masern impfen lassen

Oldenburg Siege, Titel und Aufstiege kann Mansur Faqiryar durchaus genießen. Doch für ihn endet der Fußball nicht mit dem Schlusspfiff. „Die sportlichen Erfolge sind messbar, aber die Stimmung, die wir nach unserem Sieg bei der Südasienmeisterschaft in Afghanistan ausgelöst haben, war unbeschreiblich“, blickte der Torwart des VfB und der afghanischen Nationalmannschaft auf „ein schönes Jahr“ zurück.

Der 28-Jährige wurde am Montagabend zum Oldenburger Sportler des Jahres 2013 gekürt, und alle waren sich einig: Das war verdient, weil Faqiryar eine wichtige Botschaft transportiert. Denn mit Hilfe des Fußballs, der „schönsten Nebensache der Welt“, will der Keeper seinem von Krieg und politischen Unruhen gebeutelten Heimatland etwas zurückgeben. „Das ist mir ganz wichtig“, berichtete er über sein Versprechen, eine Fußballschule in Afghanistan aufzubauen. Diese wird womöglich im kommenden Jahr eröffnet.

Auch für die übrigen Platzierten hatte der faire Sportsmann auf der Bühne ein paar Worte parat: „Die Konkurrenz hier war sehr stark“, lobte er. Der zweitplatzierte Triathlet Olaf Geserick vom 1. TCO „Die Bären“ musste sich zum Beispiel bei der knappsten Entscheidung des Abends nur um sechs Stimmen geschlagen geben. „Wir Triathleten haben Ausdauer. Gerne würde ich nächstes Jahr wiederkommen“, sagte er.

Über Kondition verfügt auch immer noch Holger Smit, der hinter dem Ruderer Carl Reinke (ORVO) Platz fünf belegte. Der 57-jährige Basketball-Weltmeister der Senioren war der älteste Nominierte in den fünf Kategorien. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich gegen die Jugend gewinnen kann – aber es war eine schöne Sache, hier dabei zu sein“, berichtete er bestens gelaunt, auch wenn die Trophäe nicht im Familienbesitz blieb. Im Vorjahr hatte sein Sohn, der Basketballer Kevin Smit, gewonnen.

Als die Handball-Hymne „Wenn nicht jetzt, wann dann“ im Theater Laboratorium erklang, war klar: Oldenburgs Sportlerin des Jahres heißt Wiebke Kethorn. Die Kreisläuferin des VfL holte den Pokal zum dritten Mal und darf ihn behalten. „Handball ist mein Leben“, erzählte die 28-Jährige, die in diesem Sommer ihre Laufbahn beendet. Von Herzen gönnte ihr den Titel Ruderin Jule Dirks, die vor der Leichtathletin Ruth Spelmeyer (VfL) Platz zwei belegte. „Das geht voll in Ordnung“, sagte Dirks, die im Vorjahr den Nachwuchswettbewerb gewann.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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