Oldenburg Mit zumeist stoischer Ruhe, wie sie Lorenz Günther-Köstner als Interimstrainer des VfL Wolfsburg in der Bundesliga-Hinrunde demonstrierte, verfolgte Ulf Kliche am Sonntag bei den 16. Stadtmeisterschaften im Hallenfußball, wie sein VfL Oldenburg beim „LzO-Cup“ zur Titelverteidigung stürmte. Nur in einem Spiel mutierte der Coach des Landesligisten kurzzeitig fast zum Jürgen Klopp an der Bande.

Beim Halbfinale gegen den VfB wurde Kliche zwischenzeitlich doch etwas lauter, als sein Team 0:1 zurücklag. Nachdem der Rückstand in einen 3:1-Sieg gedreht worden war, lehnte er sich aber wieder entspannt an die Wand hinter dem eigenen Tor. Von dort aus verfolgte er auch seelenruhig das 2:0 im Finale gegen den Türkischen SV.

Der Prestigeerfolg gibt Schwung für die zweite Saisonhälfte. In 18 Einheiten vom Trainingsstart am vergangenen Mittwoch bis zum ersten Punktspiel bei Eintracht Nordhorn am 3. Februar sollen die Grundlagen für ein erfolgreiches Rennen um den Oberliga-Aufstieg geschaffen werden.

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Fehlen wird dem Landesliga-Primus wohl mindestens zwei Monate Lars Möhlenbrock (Schultereckgelenksprengung und zwei gerissene Bänder). „Wir werden keinen zusätzlichen Keeper als Nummer zwei holen“, kündigte Kliche an. Nils Reinke wurde bei den Stadtmeisterschaften geschont, im Tor stand U-23-Keeper Hendrik Buhl. Wieder zum Kader zählt Daniel Kulbatzki (zuletzt USA). Auch mit Nico Hofmann, Dennis Matthiesen und Renke Pflug kann Kliche wieder planen.

Mehrere Tests sind auf dem Kunstrasen an der Alexanderstraße geplant, der erste an diesem Sonntag gegen Regionalligist SV Wilhelmshaven (15 Uhr). Es folgt u.a. das Derby gegen den VfB (Mittwoch, 16. Januar, 19.30 Uhr).

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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