OLDENBURG Am 15. Spieltag der 1. Fußball-Kreisklasse hatte der SV Ofenerdiek II nach 180 punkt- und torlosen Minuten wieder Grund zum Jubeln. Im Titelkampf zeigte derweil der VfL III Nerven und spielte nur 2:2 gegen Ohmstede II. Den Patzer konnte aber weder Spitzenreiter Schwarz-Weiß Oldenburg noch Verfolger SV Eintracht nutzen, fielen deren Gastspiele in Bümmerstede und Neuenwege doch aus. Außerdem sagte der KSV das Derby gegen GVO II witterungsbedingt ab.

VfL Oldenburg III - FC Ohmstede II 2:2. Die Führung per Kunstschuss von Gästestürmer Ivo Pavlov, der fast von der Torauslinie aus traf, drehten die Platzherren zwar durch Ole Milbrodt und Marvin Kammholz, doch das reichte nicht. Stefan Mahl macht den Gastgebern einen dicken Strich durch die Rechnung und lupfte den Ball per Kopf zum 2:2 über den VfL-Keeper. „Ich bin maßlos enttäuscht. Das war die schlechteste Saisonleistung unserer Elf“, sagte VfL-Co-Trainer Peter Budde.

Polizei SV - SV Ofenerdiek II 1:2. Die Talfahrt des Polizei SV hält an. Mit 1:2 mussten sich die Wechloyer dem SV Ofenerdiek II geschlagen geben und verloren zudem per Roten Karten Anton Markaj (Tätlichkeit) sowie Lukas Gamon. Letzterer war mit der Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Marcus Drewes, die zum Siegtor für Ofenerdiek II führte, nicht einverstanden. Matchwinner war indes Thorben Nies, der beide Treffer für die Gäste erzielte.

Beim Gastgeber traf Martin Hintze zum zwischenzeitlichen Ausgleich. „Wir haben uns von der überharten Gangart der Gäste den Schneid abkaufen lassen, vergessen uns zu wehren und Fußball zu spielen“, bedauerte PSV-Trainer

Andre

Kloppenburg.

Tura 76 - FC Medya II 9:0. Bei Medya II blieb die erhoffte Wirkung nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche aus. Mit 9:0 nahm Tura das Schlusslicht sprichwörtlich auseinander. Tura-Spielertrainer Rene Noelle leitete das Schützenfest persönlich ein. Dass Medyas Tarik Akbasch zwei Minuten später schon die Ampelkarte (25.) sah, machte die Sache dann leichter als gedacht. Castro folgte seinem Teamkollegen fünfzig Minuten später ebenfalls mit Gelb-Rot. Erfolgreichster Schütze bei den Platzherren war Arthur Gries, der dreifach traf. Außerdem traf Kaomi Hedjrovi doppelt. „Wir hätten richtig etwas für unser Torverhältnis tun können, aber wir haben noch zu viele Chancen ungenutzt gelassen“, analysierte Noelle.

TuS Bloherfelde II - VfL Oldenburg IV 4:5. Tore satt gab es auch an der Kennedystraße. Aufsteiger VfL IV revanchierte sich beim 5:4-Sieg für die Plaketten-Pleite im Achtelfinale, das der TuS mit 8:7 nach Elfmeterschießen gewinnen konnte. Reichel schoss den VfL zweimal in Führung (6., 32.), aber Altmeppen (18.) und Delger (40.) glichen jeweils aus. Im zweiten Durchgang legte der TuS vor und konnte auch den Führungswechsel noch ausgleichen. Nur auf den Siegtreffer von Jehal Noman (83.) fand man keine Antwort mehr. „Wir waren optisch überlegen, aber der VfL brachte unsere Abwehr durch gefährliche Konter immer wieder ins Schwimmen“, bilanzierte TuS-Trainer Uwe Schumacher.

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