Frage: Herr König, am Sonntag haben Sie mit dem OTeV durch ein 6:3 bei Blau-Weiss Berlin den ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren. Haben Sie vor einer Woche damit gerechnet, den Klassenerhalt jetzt noch selbst in der Hand zu haben?

Jonas König (27): Man muss immer vom Positiven ausgehen, da hat keiner dran gezweifelt. Auch wenn der Club an der Alster aus Hamburg schon zwei Siege hat. Wir werden bis zum Ende kämpfen.

Frage: Sie hatten in der ersten Saisonhälfte, teilweise an Position zwei, einen schweren Stand im Einzel. Während Sie im Doppel Ihre Bilanz in Berlin auf 4:1 Siege ausgebaut haben, reichte es jetzt auch zum ersten Einzel-Sieg. Wie befreiend war das 3:6, 6:4, 11:9 gegen Friedrich Klasen?

König: Direkt nach dem Match blieb die Anspannung, weil die anderen noch gespielt haben. Mit ein bisschen Abstand war ich schon ziemlich erleichtert. Ich will ja meinen Beitrag beisteuern und auch mal zwei Punkte holen. Das ist mir in den vergangenen Wochen nicht so gelungen. Jetzt habe ich zum richtigen Zeitpunkt gewonnen.

Frage: Trotz des Sieges geht der OTeV mit 2:10 Punkten als Schlusslicht gleichauf mit BW Berlin und mit zwei Zählern Rückstand auf den Club an der Alster in die finalen Heimspiele auf der Anlage am Johann-Justus-Weg gegen die Hamburger und den ebenfalls noch gefährdeten LTTC Berlin. Am Ende könnten wie schon 2016 die Iserlohner, obwohl sie auch noch nicht gerettet sind, das „Zünglein an der Waage“ im Abstiegskampf spielen. Wenn sie gegen Hamburg ohne Ausländer antreten...

König: Das ist bei uns generell ein schwieriges Thema. Im ersten Spiel gegen uns sind sie in voller Besetzung aufgelaufen. Am Sonntag wird es für die wohl um nichts mehr gehen. Ohne Ausländer kann das den Ausschlag geben. Da geht’s um jeden Punkt. Aber damit muss man leben. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen.

Frage: Wie sehr fehlt Michel Dornbusch, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat, der Mannschaft?

König: Sehr, er saß bei mir im Einzel auf der Bank. Das gibt einem schon Vertrauen. Er ist Punktegarant, Teamkapitän – es hätte uns nicht viel härter treffen können. Wir müssen den Ausfall von Michel kompensieren und hoffen, dass er vielleicht doch noch spielen kann.

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