Oldenburg Der Schwung ist gerade ein wenig raus: Nachdem sie zeitweise auf den zweiten Platz vorgerückt waren, erleben die ProB-Basketballer der Baskets Akademie/OTB derzeit ein Durststrecke. Erstmals in dieser Saison gingen zuletzt drei von vier Partien verloren.

Da die Playoffs für die Oldenburger bereits im Sack sind, ist es keine dramatische Situation. Dennoch könnten Trainer Christian Held und seine Jungs an diesem Sonnabend (19 Uhr, Sporthalle Haarenufer) gegen die Itzehoe Eagles ein Erfolgserlebnis gut gebrauchen, um sich das nötige Selbstvertrauen für eine möglichst erfolgreiche Meisterrunde zu erarbeiten.

Dabei spielt auch die endgültige Platzierung der derzeit auf dem fünften Rang liegenden „Akademiker“ eine Rolle. Für Platz eins bis vier winkt in der ersten Runde der Heimvorteil. „Für uns gilt es jetzt zu zeigen, dass wir den Einzug in die Playoffs auch verdient haben. In den verbleibenden drei Spielen der Hauptrunde geht es für einige Teams noch um alles“, erklärt Held.

Wie seine Mannschaft (11:8 Siege) haben sich auch die siebtplatzierten Itzehoer (10:9) vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Die Eagles um den ehemaligen Bundesliga-Trainer von Rasta Vechta, Pat Elzie, suchen ihr Heil vor allem in einem schnellen Offensivspiel. Als verlängerte Hand des Coaches auf dem Spielfeld agiert dabei Flavio Stückemann, der auch in der ersten Liga unter Elzie spielte. Der Point Guard (11,8 Punkte/3,1 Assists) zieht die Fäden im Spielaufbau.

Bester Korbjäger der Schleswig-Holsteiner ist der erst 22-jährige Adrian Breitlauch (14,4/5,6 Rebounds). Neben Stückemann und Breitlauch sorgen drei weitere Spieler mit zweistelligen Punktewerten für Offensivgefahr von allen Positionen. Oldenburgs Trainer hat zudem die Physis als Stärke der Gäste ausgemacht, bei denen auch Ex-Oldenburger Alexander Witte spielt. „Da müssen wir dagegenhalten“, sagt Held. Mit 39,8 Rebounds pro Spiel ist Itzehoe Nummer drei der Liga. 3,0 geblockte Würfe pro Partie verdeutlichen noch die Präsenz unter den Körben.

Für Held ist es wichtig, die zuletzt etwas erlahmte Offensive um Topscorer Chris Gorman (15,6) wieder anzukurbeln. Auch der US-Amerikaner hatte in den vergangenen Spielen etwas von seiner Treffsicherheit eingebüßt – bewies aber trotz des 58:73 am vergangenen Wochenende in Rostock mit 27 Punkten seine Klasse. Nun soll Gorman sein Team wieder mitreißen.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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