Oldenburg Alles hört auf ihre Kommandos: Wenn Barbara Hetmanek und Silke Prante ihren A-Juniorinnen Anweisungen erteilen, gehen die jungen VfL-Handballerinnen auch in der Vorbereitung bis an ihre Grenzen. Zwar hat die Mannschaft die Hauptrunde der Oberliga Nordsee – wie im Vorjahr – mit einer rekordverdächtigen Bilanz abgeschlossen (30:2 Punkte). Doch viel Zeit bleibt nicht mehr, bis die Kontrahenten in der Qualifikation für das Endrunden-Turnier um die Deutsche Meisterschaft an die Tür klopfen.

Am 4. und 5. Mai treffen die Oldenburgerinnen in der zweiten von insgesamt vier Gruppen zunächst in eigener Halle auf Niedersachsen-Meister HSG Badenstedt sowie den TV Hüttenberg, Erster der hessischen Oberliga. Bis dahin gilt es, noch an Form und Leistungsstärke zu feilen, weshalb Hetmanek auch „volle Konzentration“ in den Übungseinheiten einfordert. Die weiteren Spiel-Wochenenden finden in Badenstedt (11./12. Mai) und Hüttenberg (25./26. Mai) statt. Die Gastgeberinnen absolvieren jeweils immer zwei Spiele.

Das beste Team erreicht die DM-Endrunde, die in diesem Jahr am 8. und 9. Juni stattfindet. Vor einem Jahr hatten die Oldenburgerinnen die Qualifikation geschafft und dort am Ende Rang drei belegt.

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„Über unsere Gegner haben wir viel Gutes gehört – und wir haben auf jeden Fall großen Respekt vor ihnen“, sagt die treffsichere VfL-Angreiferin Laura Albertzarth: „Wir arbeiten besonders an der Technik und bereiten uns gezielt vor. Wir glauben an uns und an unsere Chance“, beschwört sie den Mannschaftsgeist.

Damit die VfL­erinnen bis zur Endrunde um die DM nicht aus dem Trott kommen (ihr Abschlussspiel in der Oberliga bestritten sie bereits am 10. März), erhalten die pflichtbewussten Spielerinnen immer wieder Einsatzzeiten in den Frauen-Teams in 3. Liga, Oberliga und Weser-Ems-Liga. Zusätzlich stand auch ein Testspiel gegen die B-Juniorinnen auf dem Programm.

Derweil wird in den Trainingseinheiten von Hetmanek und Prante verstärktes Augenmerk auf die Defensive gelegt. „Wir haben uns auf eine offensive Abwehr umgestellt, denn zuvor hatten wir ein paar Probleme“, meint Prante die mit ihrem Team in der Endrunde „alles versuchen“ will: „Wir haben ja nichts zu verlieren.“

Hetmanek hadert ein wenig mit den Abgängen von gleich sieben Leistungsträgerinnen vor der jüngst beendeten Spielzeit. Der aktuelle Kader sei noch jung und unerfahren. „Ich bin trotzdem optimistisch, aber ein Erfolg ist für uns nicht Pflicht. Wir freuen uns einfach darauf, uns mit den anderen Mannschaften zu messen, und wollen uns mit Auftritten vor großer Kulisse für die tolle Saison belohnen“, meint Hetmanek.

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