Oldenburg Mit leichten Problemen hatten Hendrik Walter und Jesse Hinrichs vom 1. TCO „Die Bären“ beim ersten Wettkampf des diesjährigen Deutschland-Cups der Jugend zu kämpfen. Der Auftakt der Serie, bei der sich die besten deutschen Kaderathleten über die Sprintdistanz (mit Windschattenfreigabe beim Radfahren) messen können, fand bei bestem Triathlon-Wetter im baden-württembergischen Forst statt.

Walter ging den Sprint, bei dem 750 Meter im Wasser, 20 Kilometer auf dem Fahrrad und fünf Kilometer auf der Laufstrecke bewältigt werden müssen, bei den Junioren an. Nach einer starken Schwimmleistung wechselte er als Zwölfter aufs Rad und hielt seine Position in der ersten großen Gruppe. Beim abschließenden Lauf konnte er das Tempo aufgrund einer gerade erst abgeklungenen Verletzung nicht mehr ganz mitgehen und kam als 31. ins Ziel.

Kurz danach fiel der Startschuss für Hinrichs, der in der Jugend A das erste Mal im Sprint startete. Der TCO-Athlet kam im großen Pulk schlecht weg und verließ nach einer für ihn durchwachsenen Schwimmleistung als 32. das Wasser. Auf dem Rad schaffte er nach einigen Kilometern mit weiteren Athleten den Anschluss an die zweite Gruppe.

Auf der ungewohnten Fünf-Kilometer-Laufstrecke hielt sich der Oldenburger zunächst zurück, steigerte aber sein Tempo und beendete sein erstes Deutschland-Cup-Rennen als zweitbester Niedersache auf einem hervorragenden 24. Platz.

Beim selben Wettkampf fand für die jüngeren Jahrgänge gleichzeitig der Jugendländervergleich statt. Dieser ist, da die Jugend B noch nicht am Deutschland-Cup teilnehmen darf, ein Zusatz in dieser Altersklasse zu den Deutschen Meisterschaften. Die beiden TCOer Helen Eichholz und Moritz Babbel starteten dabei erstmals für Niedersachsen und sammelten Erfahrungen beim ersten windschattenfreien Wettkampf mit 400 Metern im Wasser, zehn Kilometern auf dem Rad und 2,5 Kilometern auf der Laufstrecke.

Eichholz ging den Wettkampf in einem relativ kleinen Starterfeld als eine von zwei Niedersachsinnen an. Das ungewohnte Freiwasserschwimmen bereitete ihr große Probleme, so dass sie knapp die zweite Radgruppe verpasste. Mit zwei anderen Athleten versuchte sie, den Abstand auf die führenden Gruppen zu verkleinern, kam jedoch mit fast dem gleichen Abstand zum zweiten Wechsel. Auf der Laufstrecke machte die TCOerin zwei Plätze gut und beendete ihren ersten nationalen Wettkampf als 32.

Auch für Babbel war es das Debüt auf nationaler Bühne. Nach großen Schwierigkeiten beim Schwimmen ging er als 48. die zweite Disziplin an und kämpfte sich mit der fünftbesten Radzeit nach vorne. Trotz Seitenstechen hielt er seine Position und belegte am Ende den guten 33. Rang.

Für Walter und Hinrichs steht bereits an diesem Sonnabend in München der zweite Wettkampf des Deutschland-Cups an. Am 6. sowie 19./20. Juli geht die Serie in Düsseldorf und Grimma weiter.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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